Sumy nimmt Zahlungen für Binnenvertriebene wieder auf: Bis zu 12.300 Griwna für bestimmte Gruppen.

Sumy nimmt Zahlungen für Binnenvertriebene wieder auf: Bis zu 12.300 Griwna für bestimmte Gruppen
Sumy nimmt Zahlungen für Binnenvertriebene wieder auf: Bis zu 12.300 Griwna für bestimmte Gruppen

Finanzhilfe für Vertriebene und Rückkehrer: Neue Förderrunde in Sumy

Nach Angaben von Novyny.live: Die ukrainische Stadt Sumy hat ein Unterstützungsprogramm für Binnenvertriebene und Flüchtlinge neu gestartet. Die Hilfszahlungen werden vom Wohltätigkeitsfonds 'Recht auf Schutz' organisiert und reichen von 10.800 bis 12.300 Griwna pro berechtigtem Haushalt. Der Antragsprozess läuft seit Juni 2026.

Bestimmte Personengruppen können die finanzielle Unterstützung beantragen. Dazu zählen:

  • Haushalte, die innerhalb der letzten 45 Tage aus Gefahrengebieten geflohen sind;
  • Familien, die sich vor 46 Tagen bis zu einem halben Jahr umgesiedelt haben;
  • Personen, die nach dem 24. Februar 2022 aus dem Ausland zurückgekehrt sind.

Wichtig: Bei den letztgenannten beiden Gruppen darf das durchschnittliche Monatseinkommen pro Person 8.300 Griwna nicht übersteigen.

Die Anträge werden ausschließlich online eingereicht. Die endgültige Entscheidung über die Bewilligung fällt nach einem persönlichen Gespräch. Dadurch wollen die Organisatoren den individuellen Bedarf genauer prüfen und sicherstellen, dass die Mittel gezielt eingesetzt werden.

Höhe der Zahlung je nach Kategorie

Die Fördersumme variiert je nach Zugehörigkeit des Antragstellers. Im Einzelnen:

  • 12.300 Griwna erhalten Vertriebene, die in den letzten 45 Tagen aus Gefahrengebieten umgesiedelt sind;
  • Denselben Betrag bekommen Binnenvertriebene, die ihre Heimat aufgrund von Lebensgefahr vor 46 Tagen bis zu sechs Monaten verlassen haben;
  • Flüchtlinge, die in den letzten drei Monaten bis maximal einem Jahr eingereist sind, haben Anspruch auf 10.800 Griwna;
  • Ebenfalls 12.300 Griwna erhalten Familien, die in den letzten 45 Tagen durch Beschuss zu Schaden gekommen sind.

Dieses Förderprogramm stellt einen wichtigen Baustein zur Unterstützung von Menschen dar, die durch die anhaltenden Kampfhandlungen und Konflikte in der Ukraine in Not geraten sind. Die Wiedereinführung in Sumy unterstreicht die fortlaufenden Bemühungen, sozial schwache Gruppen aufzufangen.

Mit der Wiederaufnahme der Hilfe in Sumy wird ein zentrales Element des sozialen Netzes in einem vom Krieg gezeichneten Land gestärkt. Die Maßnahme soll das Leben vieler Menschen erleichtern, die vor Gewalt und Bedrohung fliehen mussten. Behörden und Hilfsorganisationen arbeiten daran, jene zu unterstützen, die am dringendsten darauf angewiesen sind – ein Zeichen für die Bedeutung nationaler und internationaler Solidarität in schwierigen Zeiten.


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