Schutzraum entzogen: Bewohner in Wyschhorod verlieren Keller an Stiftung für eine Griwna.
Warum die Anwohner in Wyschhorod plötzlich ohne Schutzraum dastehen
Nach Angaben von Novyny.live: In der Stadt Wyschhorod in der Oblast Kiew haben die Bewohner eines Wohnhauses ihren Schutzraum verloren. Ein 178 Quadratmeter großer Keller wurde für symbolische eine Griwna pro Jahr an die Wohltätigkeitsstiftung 'Heilige Olga' verpachtet. Die Mieter sind alarmiert: Sie baten um Zugang zum Keller während Luftalarmen, erhielten jedoch eine Absage.
In dem unterirdischen Raum, der zuvor als Schutzraum diente, fanden sich Hilfsgüter mit Kennzeichnungen aus den Jahren 2022–2023. Der Bürgermeister von Wyschhorod, Oleksij Momot, erklärte, dass der Pachtvertrag durch einen Beschluss des Stadtrats beendet werden könne. Die zuständige Behörde für den Zivilschutz in der Region ist die Kiewer Oblastverwaltung.
Empörung unter den Anwohnern
Die Situation hat bei den Bewohnern große Empörung ausgelöst. Sie betonen, dass der Zugang zu einem Schutzraum während Luftalarmen überlebenswichtig sei. Die Anwohner hoffen nun auf eine zügige Lösung des Problems, denn ihre Sicherheit in Krisenzeiten müsse oberste Priorität haben.
Dieser Vorfall verdeutlicht, wie essenziell die Verfügbarkeit von Schutzräumen für die Bevölkerung in Kriegszeiten ist – sie kann über Leben und Tod entscheiden.
Die lokalen Behörden sind gefordert, die Stimmen der Bürger ernst zu nehmen und Lösungen zu finden, die ihren Schutz in Notsituationen gewährleisten. Angesichts des Krieges rückt die Frage nach der Nutzung von Schutzräumen immer stärker in den Fokus und erfordert ein sofortiges Handeln der Stadtverwaltung.
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