Schutzraum in Vischgorod: So bleibt der Behördendienst bei Luftalarm funktionsfähig.
Neuer Schutzraum im Dienstleistungszentrum des Innenministeriums
Nach Angaben von Novyny.live: Seit dem 5. März verfügt das Dienstleistungszentrum des Innenministeriums in Vischgorod über einen eigenen Schutzraum. Dieser befindet sich im Keller des Gebäudes und ist barrierefrei zugänglich. Damit kann der Betrieb auch während Luftalarmen aufrechterhalten werden. Es handelt sich bereits um den zweiten Schutzraum dieser Art in einem MVS-Zentrum in der Region Kiew.
Ausgestattet für den Ernstfall
Der neue Schutzraum bietet Besuchern Warteplätze, Trinkwasser, einen Erste-Hilfe-Kasten und eine Sanitäranlage. Zehn Mitarbeiter sollen auch in Notsituationen einen durchgängigen Service gewährleisten. Solche Maßnahmen sind in der Ukraine zu einer zentralen Voraussetzung für den öffentlichen Dienst geworden.
Serhij Petrow betonte: 'Service heute bedeutet nicht nur Geschwindigkeit oder Komfort. Es geht um die Fähigkeit, unter allen Bedingungen zu arbeiten, ohne Menschen zu gefährden. Wir schaffen ein Umfeld, in dem Sicherheit und Verfügbarkeit kein Widerspruch sind. Denn Vertrauen beginnt mit dem Gefühl der Geborgenheit – und so muss ein moderner staatlicher Service sein.'
Dieses Zentrum hat eine besondere Funktion im System der MVS-Dienstleistungszentren. Hier werden Anträge bearbeitet, die über die App "Dija" zum Kauf und Verkauf von Fahrzeugen sowie zum Umtausch von Führerscheinen gestellt werden, wobei die Dokumente per Ukrposhta verschickt werden. Serhij Petrow hob hervor: 'Derzeit ist es das einzige Zentrum in der gesamten Ukraine, das diese Aufgaben übernimmt.'
Die Entwicklung von Schutzräumen wird in der Ukraine weiter vorangetrieben. Für Anfang 2026 ist geplant, an den kommunalen Stränden von Odessa neue mobile Schutzräume einzurichten. Dafür sollen rund 35 Millionen Hrywnja bereitgestellt werden. Ebenfalls für 2026 ist der Bau von 34 Strahlenschutzbunkern in Kiew vorgesehen. Diese Initiativen zeigen die Bemühungen, die Sicherheit der Bürger in verschiedenen Szenarien zu gewährleisten.
Die Eröffnung des Schutzraums in Vischgorod ist ein wichtiger Schritt, um Bürger in Notlagen zu schützen und gleichzeitig essentielle Verwaltungsdienstleistungen verfügbar zu halten. Es spiegelt die Anpassungsfähigkeit staatlicher Einrichtungen unter Kriegsbedingungen wider. Die Ausbaupläne in anderen Städten unterstreichen den ernsthaften Regierungsansatz, die Bevölkerung im anhaltenden Konflikt besser zu schützen.
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