Ein Ukrainer in Polen wurde mit 46 russischen Pässen festgenommen: Einzelheiten des Falls.
Nach Angaben von ТСН: In Polen wurde einer von vier Ukrainern festgenommen, die verdächtigt werden, möglicherweise an Sabotagen auf den Eisenbahnen im Auftrag russischer Geheimdienste beteiligt gewesen zu sein. Bei dem 34-jährigen Mykhailo H. wurden 46 russische Pässe und andere Dokumente, die in Russland ausgestellt wurden, gefunden.
Die Festnahme fand am 18. November statt, aber die Ermittler fanden keine Beweise, die die Beschuldigten mit den Sabotagen auf den polnischen Eisenbahnen in Verbindung bringen. Infolgedessen wurden die meisten von ihnen freigelassen, mit Ausnahme von Mykhailo H., der wegen eines Vorwurfs angeklagt wurde, der nichts mit Sabotage zu tun hat.
Zum heutigen Zeitpunkt ist nicht bekannt, ob die Pässe echt oder gefälscht sind, und ob Mykhailo rechtliche Gründe für den Besitz dieser Pässe hatte. Die Ermittlungen prüfen die Echtheit der Dokumente auf verschiedene Namen und klären, wie der Verdächtige diese erhalten hat.
Die Staatsanwaltschaft versuchte, einen Haftbefehl für Mykhailo H. zu erwirken, aber das Gericht wies diesen Antrag zurück, da keine Gefahr einer Beeinträchtigung der Ermittlungen bestand. Da der Verdächtige keinen festen Wohnsitz in Polen hat, hat die Staatsanwaltschaft gegen diese Entscheidung Berufung eingelegt.
Der Sprecher des Ministers für Koordinierung der Geheimdienste, Jacek Dobrzynski, hatte zuvor erklärt, dass in Polen mehrere Personen im Zusammenhang mit den Sabotageakten auf den Eisenbahnen festgenommen wurden, die möglicherweise mit russischen Geheimdiensten zusammengearbeitet haben.
Sabotagen auf den Eisenbahnen
Wir erinnern daran, dass es in Polen am 15. und 17. November zu Sabotagen auf den Eisenbahnen kam. Der erste Vorfall ereignete sich in der Nähe des Dorfes Życin in der Woiwodschaft Masowien, wo eine Explosion die Gleise beschädigte, und unweit ein weiterer nicht detonierter Sprengkörper gefunden wurde. Der zweite Vorfall ereignete sich in der Nähe der Stadt Puławy, wo das Oberleitungsnetz der Eisenbahn beschädigt wurde.
Die polnische Staatsanwaltschaft hat Alexander K. und Yevgeniy I. wegen terroristischer Sabotage angeklagt. Ihnen wird Spionage, Handlungen im Interesse ausländischer Geheimdienste, die Schaffung einer Bedrohung für die Verkehrssicherheit und der Einsatz von Sprengstoff vorgeworfen. Den Verdächtigen droht lebenslange Haft, und Polen hat auch Weißrussland um die Auslieferung gebeten.
Diese Situation unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Bedrohung, die Sabotagen auf kritischen Infrastrukturen darstellen. Die polnischen Behörden führen die Ermittlungen fort, um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten und ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern. Solche Maßnahmen zeigen die Wichtigkeit der Zusammenarbeit zwischen Ländern im Kampf gegen Terrorismus und organisierte Kriminalität.
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