FIFA-Chef Infantino und die Russland-Frage: Ukrainischer Verbandspräsident Shevchenko bezieht klare Position.
Shevchenko reagiert auf Äußerungen des FIFA-Präsidenten
Nach Angaben von Novyny.live: Der Präsident des Ukrainischen Fußballverbands (UAF), Andrij Schewtschenko, hat sich zu den jüngsten Aussagen von FIFA-Chef Gianni Infantino geäußert. Infantino hatte eine mögliche Rückkehr russischer Teams in den internationalen Fußball thematisiert. Schewtschenko bekräftigte die unveränderte Haltung des UAF: Solange der Krieg in der Ukraine andauert, lehnt der Verband eine Zulassung russischer Mannschaften und Nationalteams strikt ab.
Laut Schewtschenko steht die Rückkehr russischer Verbände derzeit nicht auf der Tagesordnung des FIFA-Rats. Er verwies auf die anhaltende breite Unterstützung für die ukrainische Position durch andere Fußballverbände. „Solange dies so bleibt, stellt sich die Frage einer Zulassung nicht“, so der UAF-Präsident. Schewtschenko kündigte zudem ein persönliches Treffen mit Gianni Infantino an, um die Auswirkungen des Krieges auf den Sport und die klare Haltung seines Verbandes erneut zu erörtern.
Unbeirrbare Haltung in schwierigen Zeiten
Die Stellungnahme unterstreicht die Entschlossenheit des ukrainischen Fußballverbands, seine Grundsätze auch unter den aktuellen politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen zu wahren. Angesichts des fortdauernden Krieges zeigt die Position des UAF nicht nur die Unterstützung nationaler Interessen, sondern auch den Willen, internationale Solidarität im Sport zu bewahren. Die angekündigten Gespräche zwischen Schewtschenko und Infantino könnten für die künftige FIFA-Politik bezüglich russischer Teams von entscheidender Bedeutung sein. Der Konflikt stellt den Weltfußball vor eine der größten moralischen und politischen Prüfungen seiner jüngeren Geschichte.
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