Schwerer Treffer auf russischer Fregatte: Großbrand an Bord der 'Boykiy' in Kronstadt.
Angriff auf die Fregatte 'Boykiy'
Nach Angaben von UATV: Am 3. Juni erschütterte ein ukrainischer Angriff den Marinestützpunkt Kronstadt, Heimat der russischen Baltikflotte. Ziel des Angriffs war offenbar die Fregatte 'Boykiy' (Projekt 20380, Klasse 'Steregushchiy'). Der ukrainische Verteidigungsstab bestätigte, dass das Schiff durch den Treffer schwer beschädigt wurde – an Bord brach ein verheerender Brand aus.
Technische Daten und Einsatzprofil der Korvetten Projekt 20380
Die Mehrzweck-Korvetten des Projekts 20380 sind für den Einsatz in küstennahen Gewässern konzipiert. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Bekämpfung von Überwasser-, Unterwasser- und Luftzielen. Laut Angaben des ukrainischen Generalstabs können diese Schiffe auch für Angriffe auf Landziele eingesetzt werden. Die 'Boykiy' war zuvor nach Informationen der ukrainischen Drohnenverbände regelmäßig für Manöver nahe der NATO-Grenzen, zur Begleitung der russischen „Schattenflotte“ für Öltransporte und für weitere Aufträge der russischen Marine genutzt worden. Der Vorfall unterstreicht die anhaltenden Spannungen und die hohe militärische Aktivität beider Seiten in der Region.
Der erfolgreiche Angriff auf die 'Boykiy' demonstriert die wachsende Fähigkeit der Ukraine, gezielte Militäroperationen gegen russische Seestreitkräfte in der Ostsee und im Schwarzen Meer durchzuführen. Solche Aktionen haben potenziell strategische Bedeutung für die Kontrolle über Seewege und die regionale Sicherheit, zumal die militärische Präsenz beider Länder dort unvermindert hoch ist. Langfristig könnte dies die militärpolitischen Entscheidungen sowohl Kiews als auch Moskaus beeinflussen, insbesondere im Kontext der zunehmenden Spannungen mit der NATO.
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