Ukrainische Angriffe treffen russische Raffinerie und Nachschublinien.
Schlag gegen die Raffinerie 'Slawjansk Eko'
Nach Angaben von UATV: Am 26. Januar 2023 griffen ukrainische Verteidigungskräfte die Raffinerie 'Slawjansk Eko' in der russischen Region Krasnodar an. Die Anlage hat eine bedeutende Kapazität und verarbeitet jährlich mehr als 4 Millionen Tonnen Rohöl. Getroffen wurden Teile der Anlage zur Primärverarbeitung von Erdöl, was den Betrieb des Werks erheblich beeinträchtigen könnte. Solche Angriffe auf die Energieinfrastruktur zielen direkt auf die kriegswichtige Wirtschaft des Gegners.
Weitere Ziele in besetzten Gebieten getroffen
Zusätzlich wurden Angriffe auf Nachschublager in den Regionen Donezk und Saporischschja geflogen. Ein Kontrollpunkt für unbemannte Fluggeräte im besetzten Teil des Donezkgebiets geriet ebenfalls unter Beschuss. Erfolgreich getroffen wurden auch Ansammlungen feindlicher Truppen an der Front in den Gebieten Sumy und Charkiw. Diese koordinierten Aktionen verdeutlichen die anhaltende Intensität der Kampfhandlungen und die strategische Ausrichtung der ukrainischen Streitkräfte auf militärische und logistische Schlüsselziele.
Der gezielte Schlag gegen die Raffinerie unterstreicht die ukrainische Strategie, die für Russlands Kriegsführung notwendige Infrastruktur zu schwächen. Die Treffer gegen Nachschublager und Kommandopunkte zielen darauf ab, die feindlichen Versorgungs- und Führungsstrukturen zu destabilisieren. Solche Operationen können die operativen Möglichkeiten der russischen Truppen vor Ort erheblich beeinträchtigen und zeigen, dass der Konflikt auch mit Mitteln der Tiefenwirkung geführt wird.
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