Nächtlicher Drohnenangriff auf Hochhaus in Charkiw: Einschlag in der 22. Etage.
Angriff auf Charkiw in der Nacht zum 22. Juni
Nach Angaben von Novyny.live: In der Nacht zum 22. Juni traf eine russische Drohne ein Wohnhochhaus in Charkiw und löste einen Brand aus. Nach Angaben von Bürgermeister Ihor Terechow schlug das Geschoss in der Fassade auf Höhe des 22. Stocks ein und zerstörte etwa zehn Fenster. Ersten Erkenntnissen zufolge gab es keine Verletzten. Der Vorfall zeigt einmal mehr, wie stark die Zivilbevölkerung unter den anhaltenden Angriffen leidet.
Der Luftalarm in Charkiw wurde am 21. Juni um 23:55 Uhr ausgelöst. Nur sechs Minuten später, um 00:01 Uhr am 22. Juni, warnten die ukrainischen Luftstreitkräfte vor einer Drohne, die sich von Norden näherte. Bereits am Abend des 21. Juni war der Schewtschenko-Bezirk von Charkiw Ziel eines Angriffs: Eine Drohne traf dort ein Hochhaus und beschädigte die 12. Etage. Tagsüber hatten russische Truppen zudem ein Einkaufszentrum im Bezirk Saltiwka mit einer Drohne attackiert.
Die Angriffe auf Charkiw reißen nicht ab. Glücklicherweise kam es bei dem jüngsten Vorfall nach Behördenangaben zu keinen Personenschäden.
Lage in Charkiw
Die unverminderten Beschüsse von Charkiw verdeutlichen die angespannte Sicherheitslage in der Region. Immer wieder werden zivile Einrichtungen zum Ziel solcher Attacken. Auch wenn der letzte Angriff ohne Verletzte blieb, zeigen die Ereignisse, welchen Gefahren die Bewohner ausgesetzt sind und wie dringend ein verstärkter Luftschutz benötigt wird.
Die Berichterstattung über die Angriffe und ihre Folgen ist von großer Bedeutung, da sie unmittelbar die Sicherheit und das Wohlergehen der Bevölkerung betrifft.
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