Kritische Treibstoffknappheit in der Krim: Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf russische Nachschubwege zeigen Wirkung.
Ukrainische Angriffe legen russische Nachschublinien lahm
Nach Angaben von UATV: Die ukrainischen Verteidigungskräfte haben gezielte Schläge gegen die rückwärtige Logistik der russischen Armee im Süden und auf der Krim durchgeführt. Dies hat zu einer akuten Treibstoffknappheit und erheblichen Versorgungsengpässen geführt. Laut dem Militärexperten Dmitri Snegirjow ist die Situation bei der Versorgung der russischen Truppen im Süden mittlerweile kritisch. Als Beleg dafür nennt er
„das Fehlen von Treib- und Schmierstoffen auf der vorübergehend besetzten Krim.“Ein weiterer Indikator für die angespannte Lage sind die strikten Rationierungen, die die Besatzer verhängt haben.
Benzinrationierung als Zeichen des Versorgungsnotstands
Auf der Krim dürfen Einwohner nur noch bis zu 20 Liter Treibstoff pro Tag erhalten. In den besetzten Gebieten der Donezk-Region liegt das tägliche Limit bei 30 Litern pro Person. Diese Beschränkungen verdeutlichen die massiven Nachschubprobleme, die durch die erfolgreichen Operationen der ukrainischen Streitkräfte verursacht werden. Snegirjow betont:
„Die gesamte rückwärtige Logistik der Besatzer... steht vollständig unter der Kontrolle der ukrainischen Verteidigungskräfte.“
Ein besonders wichtiger strategischer Schlag war die Zerstörung der Eisenbahnfähre 'Slawjanin', die die Krim mit dem russischen Festland verband. Dieser Treffer hat die Versorgungslogistik für die russischen Truppen weiter erschwert. Hinzu kommt, dass die Krim-Brücke aufgrund ständiger Angriffsdrohungen immer wieder gesperrt werden muss, was die Transportmöglichkeiten der Besatzer zusätzlich einschränkt.
Der Angriff auf die Treibstofflager in Feodossija war ein weiteres Schlüsselelement der ukrainischen Kampagne. Dmitri Snegirjow zufolge ist
„die sogenannte Urlaubssaison bereits in Gefahr, zu scheitern.“Dies unterstreicht nicht nur die militärische, sondern auch die wirtschaftliche Dimension der Lage in der Region. Die erfolgreichen Operationen der ukrainischen Verteidigungskräfte im Raum Saporischschja zeigen zudem ihre hohe Effektivität im Kampf gegen die russische Aggression.
Die Angriffe auf die rückwärtige Logistik der russischen Armee offenbaren systemische Schwächen in der Versorgung der Besatzer auf den vorübergehend besetzten Gebieten. Angesichts der eingeschränkten Nachschubmöglichkeiten und der schrumpfenden Ressourcen drohen den russischen Truppen ernsthafte Schwierigkeiten bei der Kriegsführung. Dies könnte nicht nur das militärische Kräfteverhältnis beeinflussen, sondern auch die wirtschaftliche Stabilität der Region, insbesondere der Krim, gefährden, wo der Mangel an Ressourcen die lokale Wirtschaft und den Tourismus bedroht.
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