Ungarns Klage über Öllieferungen: Sibiha erinnert an russischen Angriff vom 27. Januar.
Außenminister Sibiha zu Störungen bei russischem Öltransit
Nach Angaben von Novyny.live: Der ukrainische Außenminister Andrij Sibiha hat sich zu den Unterbrechungen beim Transport russischen Öls durch die Pipeline 'Druschba' geäußert. Die Ursache für die Lieferausfälle sieht er in gezielten russischen Angriffen auf die Infrastruktur. Ein solcher Schlag am 27. Januar habe den Öltransit vollständig zum Erliegen gebracht.
Sibiha wies darauf hin, dass Ungarn nach diesem Angriff vom 27. Januar keinen Protest an Russland gerichtet habe, was Fragen zur Haltung des Landes aufwirft. Der ukrainische Minister riet der ungarischen Regierung, ihre freundschaftlichen Beziehungen zu Moskau zu überdenken, und merkte an:
'Wir können ihnen nur raten, sich mit diesen Bildern an ihre 'Freunde' in Moskau zu wenden.' Andrij Sibiha
Er betonte, dass leider selbst Jahre der realen Bedrohung nicht ausgereicht hätten, um die Regierung Orbán zu einer Einsicht und Diversifizierung ihrer Bezugsquellen zu bewegen. Die Vorfälle stellen die Fähigkeit Ungarns in Frage, seine Energiesicherheit angesichts der Abhängigkeit von russischen Lieferungen zu gewährleisten. Die Druschba-Pipeline ist seit Jahrzehnten eine zentrale Energieader für Mitteleuropa.
Energiesicherheit als dringliche regionale Herausforderung
Die Äußerungen von Andrij Sibiha unterstreichen die Dringlichkeit der Energiesicherheit in der Region. Aus ukrainischer Sicht muss Ungarn seine energiepolitischen Beziehungen zu Russland neu bewerten. Vor dem Hintergrund des anhaltenden Konflikts und der Angriffe auf Infrastruktur gefährdet die Abhängigkeit von russischen Energieressourcen die Stabilität nicht nur Ungarns, sondern aller Länder, die auf Transit durch die 'Druschba'-Pipeline angewiesen sind.
Die Frage einer verlässlichen und unabhängigen Energieversorgung bleibt somit von kritischer Bedeutung für ganz Ostmitteleuropa.
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