Opposition warnt: Orbán-Partei plant mit russischer Hilfe Desinformationsoffensive.

Opposition warnt: Orbán-Partei plant mit russischer Hilfe Desinformationsoffensive
Opposition warnt: Orbán-Partei plant mit russischer Hilfe Desinformationsoffensive

Gefälschte Videos vor ungarischen Wahlen

Nach Angaben von UATV: Die ungarische Opposition schlägt Alarm: Laut dem Vorsitzenden der Partei 'Tisza', Péter Magyar, bereitet die Regierungspartei von Ministerpräsident Viktor Orbán eine gezielte Falschinformationskampagne vor. Magyar gab am 10. März bekannt, dass die Aktion in den kommenden Tagen starten und vor allem über soziale Netzwerke wie TikTok verbreitet werden soll. Solche Methoden untergraben zunehmend die Integrität von Wahlkämpfen in Europa.

Für die Kampagne wurden bereits 14 gefälschte Videos produziert, die mit Hilfe Künstlicher Intelligenz erstellt wurden. Für deren Bewerbung sollen Dutzende Millionen Forint bereitstehen. Magyar betonte:

„Bereits jetzt liegen 14 mit künstlicher Intelligenz gefälschte, verleumderische Videos über den Kandidaten der Partei 'Tisza' und seine Familienmitglieder vor.“

Appell und Drohung

Der Oppositionspolitiker forderte Orbán auf, 'die geplante Serie von Wahlfälschungen sofort zu stoppen und die russischen Agenten aus Ungarn auszuweisen'. Zudem warnte er, dass alle Beteiligten nach dem 12. April 'vor Gericht zur Verantwortung gezogen' würden.

Hinter der Kampagne soll der Kreml stehen, der auf Anweisung von Wladimir Putin russische Polittechnologen engagiert habe, um die Wahlen in Ungarn zu beeinflussen. Dies wirft ernste Fragen zur ethischen Führung von Wahlkämpfen und zur Einmischung ausländischer Mächte in innere Angelegenheiten auf.

Die Vorwürfe heizen die angespannte politische Stimmung in Ungarn weiter an. Der Einsatz von Desinformation und KI in Wahlkämpfen ist zu einem globalen Problem geworden, das die Debatte über Transparenz und Fairness neu entfacht. Die Reaktionen der ungarischen Regierung und der internationalen Gemeinschaft werden aufmerksam verfolgt werden, da solche Kampagnen die demokratischen Grundlagen des Landes bedrohen können.


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