Politischer Protest bei Paralympics-Eröffnung: 14 Nationen und Ukraine bleiben fern.

Politischer Protest bei Paralympics-Eröffnung: 14 Nationen und Ukraine bleiben fern
Politischer Protest bei Paralympics-Eröffnung: 14 Nationen und Ukraine bleiben fern

Eröffnungsfeier unter Protest

Nach Angaben von UATV: Die Arena di Verona in Italien war am 6. März 2026 Schauplatz der Eröffnungsfeier der Winter-Paralympics, die bis zum 15. März 2026 andauern. Die ukrainische Mannschaft blieb der Zeremonie jedoch fern. Grund ist die Zulassung russischer und belarussischer Athleten unter eigener Flagge. Das Paralympische Komitee der Ukraine bestätigte, dass 'das blau-gelbe Team weder beim Einmarsch der Nationen noch in den Videobeiträgen der teilnehmenden Länder zu sehen sein wird, die während der Eröffnung gezeigt werden'. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund des anhaltenden Krieges in der Ukraine.

Rekordteilnahme trotz diplomatischer Spannungen

Mit 612 Sportlern aus 56 Nationen verzeichnen die Spiele die höchste Teilnehmerzahl ihrer Geschichte. Dennoch boykottierten insgesamt 14 Länder sowie die Europäische Union die Eröffnungsfeier. In sechs Sportarten werden in 79 Disziplinen Medaillen vergeben. Die Wettkämpfe finden hauptsächlich in Mailand und Cortina d'Ampezzo statt. Die ukrainische Delegation umfasst 25 Para-Athleten und 10 Sportler-Guides, was ihr Engagement für den paralympischen Sport trotz des politischen Protests unterstreicht. Zu den Ländern, die ebenfalls der Eröffnungsfeier fernblieben, zählen:

  • Polen
  • Deutschland
  • Tschechien
  • Niederlande
  • Kanada
  • Finnland
  • Lettland
  • Estland
  • Österreich
  • Rumänien
  • Großbritannien

Der kollektive Boykott der Eröffnungszeremonie durch die Ukraine und weitere Nationen markiert einen deutlichen politischen Konflikt im Sport. Die Entscheidung zeigt, wie kontrovers die Teilnahme von Athleten aus Ländern gesehen wird, die in militärische Auseinandersetzungen verwickelt sind. Die Rekordzahl von 612 Teilnehmern aus 56 Nationen bei den Wettkämpfen selbst macht jedoch auch deutlich, dass der paralympische Sport für viele weiterhin ein wichtiges Feld der Begegnung bleibt.


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