Ukraine bereitet sich auf die Integration in den europäischen Arbeitsmarkt vor.
Die Regierung der Ukraine hat einen Aktionsplan zur Anbindung an das European Employment Services Network (EURES) genehmigt. Dies ist der erste Schritt zur Integration in den europäischen Arbeitsmarkt und zur freien Bewegung der Arbeitskräfte. Der Plan sieht die Durchführung von Vorbereitungsmaßnahmen vor, um eine Grundlage für die Anbindung an EURES zu schaffen.
Die Vorbereitungsmaßnahmen beinhalten die Prüfung der Möglichkeiten zur Kompatibilität ukrainischer Systeme mit den Anforderungen von EURES sowie die Umsetzung von Vorschriften, die es der Ukraine ermöglichen, effektiv mit europäischen Arbeitsdatenbanken zusammenzuarbeiten.
"Neben der Notwendigkeit, die bestehenden ukrainischen Systeme mit europäischen Standards in Einklang zu bringen, muss auch die entsprechende technische Kompatibilität vorhanden sein - um Stellenangebote und Lebensläufe effektiv abgleichen zu können. Dafür müssen wir unsere internen Informationssysteme verbessern, einige technische Aspekte anpassen, um die für EURES erforderlichen Daten bereitzustellen", erklärte Yulia Sviridenko, Erste Vize-Ministerpräsidentin und Wirtschaftsministerin der Ukraine.
Derzeit unterstützt EURES die freie Arbeitskräftemobilität in 31 Ländern der Europäischen Union und des Europäischen Wirtschaftsraums. Die Plattform enthält über 4 Millionen Stellenangebote, was sie für Arbeitssuchende und Arbeitgeber in Europa bequem und effizient macht.
Lesen Sie auch
- Neue Exportregeln für Rüstungsgüter: Ein Fünftel der Erlöse fließt in die Staatskasse
- Neue Exportregeln für Verteidigungstechnologie: Die Ukraine startet die Drone Deal-Initiative
- Neue Regeln für Waffenexporte: Wie viel Geld fließt in die ukrainische Rüstungsindustrie?
- Bis zu 95.000 Griwna für sehbehinderte Veteranen: Antragsfrist läuft
- EU-Kredit für Verteidigung: 3,9 Milliarden Euro für die Ukraine – Das sind die Pläne
- EU überweist 3,9 Milliarden Euro an Kiew: Das ist der Verwendungszweck

