Die Ukraine wird den Transitvertrag für russisches Gas nicht verlängern, sagt Shmyhal.

Die Ukraine wird den Transitvertrag für russisches Gas nicht verlängern, sagt Shmyhal
Die Ukraine wird den Transitvertrag für russisches Gas nicht verlängern, sagt Shmyhal

Die Ukraine plant nicht, den Transitvertrag für russisches Gas über das Jahr 2025 hinaus zu verlängern, sagt Shmyhal

Der Premierminister der Ukraine Denis Shmyhal hat erklärt, dass die Ukraine nicht plant, den Transitvertrag für russisches Gas nach Ablauf im Jahr 2025 zu verlängern. Dies sagte er während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Premierminister der Slowakei Robert Fico.

"Die Ukraine wird den Transitvertrag mit Russland nach Ablauf seiner Laufzeit nicht verlängern", betonte Shmyhal.

Laut dem ukrainischen Premierminister ist das strategische Ziel der Ukraine die Verhängung von Sanktionen gegen russisches Gas und die Entziehung der Einnahmequellen des Kremls aus dem Verkauf von Kohlenwasserstoffen. Shmyhal hob hervor, dass die Ukraine zwar die Abhängigkeit einiger Länder, insbesondere der Slowakei, von russischem Gas verstehe, jedoch auf eine schrittweise Diversifizierung der Lieferungen hoffe.

Fico: Der Westen will die Russen "zum Knien bringen", die Ukraine hat eine Chance auf EU-Mitgliedschaft

Zuvor äußerte der slowakische Premierminister Robert Fico widersprüchliche Ansichten zum Krieg in der Ukraine. Nach seinen Worten dauert der Konflikt aufgrund der Unterstützung des Westens an, der darauf abzielt, die Russen "zum Knien zu bringen". Fico erklärte auch, dass er die Mitgliedschaft der Ukraine in der Europäischen Union unterstützt, obwohl er dies für den nahen Zeitraum als "versperrten Weg" ansieht. Er ist jedoch kategorisch gegen den NATO-Beitritt der Ukraine, da dies zu einem "dritten Weltkrieg" führen könnte.

Was die Verteidigungsausgaben betrifft, bestätigte der slowakische Premierminister, dass sein Land die Verpflichtungen gegenüber der NATO zur Bereitstellung von 2% des BIP für Verteidigung erfüllt. Er plant jedoch nicht, diese Ausgaben zu erhöhen, und erwägt die Möglichkeit, einen Teil der Mittel für zivile Projekte einzusetzen.


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