Deutschland und Partner liefern 35 Abfangraketen des Typs PAC-3 an die Ukraine.

Deutschland und Partner liefern 35 Abfangraketen des Typs PAC-3 an die Ukraine
Deutschland und Partner liefern 35 Abfangraketen des Typs PAC-3 an die Ukraine

Deutschland stockt Luftabwehrpaket spontan auf

Nach Angaben von UATV: Die Ukraine erhält eine Lieferung von 35 hochmodernen Abfangraketen des Typs PAC-3. Dies gab der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius während eines Treffens der Ukraine-Kontaktgruppe im NATO-Hauptquartier, bekannt als 'Ramstein'-Format, bekannt. Den Großteil der Raketen, insgesamt 30, stellen die Mitglieder der Kontaktgruppe bereit. Deutschland steuert spontan fünf weitere Systeme bei, wie Pistorius erklärte.

'Ich habe mich spontan entschieden, fünf zusätzliche PAC-3-Abfangraketen aus deutscher Produktion für die Ukraine anzubieten.' Boris Pistorius, Bundesverteidigungsminister

Diese Maßnahme ist Teil der laufenden internationalen Bemühungen, die ukrainische Luftverteidigung angesichts anhaltender Bedrohungen zu stärken. Die PAC-3-Systeme gelten als Schlüsselkomponente zur Abwehr ballistischer Raketen und Flugzeuge.

Weitere internationale Hilfszusagen

Parallel zu dieser Waffenlieferung bekräftigen weitere Staaten ihre Unterstützung. Großbritannien stellt umgerechnet 685 Millionen US-Dollar für die Stärkung der ukrainischen Luftabwehr bereit. Finnland hat seinerseits ein neues, etwa 43 Millionen Euro schweres Rüstungshilfepaket, bereits das 32. seit Kriegsbeginn, beschlossen. Diese Initiativen unterstreichen das anhaltende Engagement der westlichen Partner, die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine zu unterstützen.

Die Lieferung der PAC-3-Raketen stellt einen wichtigen Schritt dar, um die ukrainische Luftabwehrlücke zu schließen und kritische Infrastruktur sowie Bevölkerungszentren besser zu schützen. Die kombinierte Unterstützung durch Waffenlieferungen und Finanzhilfen zeigt die Entschlossenheit der internationalen Gemeinschaft, die Ukraine in ihrem Verteidigungskampf langfristig zu unterstützen.


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