Kiew kappt Verbindungen zur GUS: 116 Abkommen mit Russland und Belarus gekündigt.
Ukraine beendet Zusammenarbeit mit der GUS
Nach Angaben von UATV: Die Ukraine hat ihre Beziehungen zur Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) drastisch reduziert und 116 Verträge mit Russland, Belarus sowie im Rahmen der GUS für ungültig erklärt. Außenminister Andrij Sybiha verkündete diesen Schritt und betonte, dass die veränderte geopolitische Lage und die Notwendigkeit, die nationale Gesetzgebung an die aktuellen Gegebenheiten anzupassen, diesen Entschluss erforderlich gemacht hätten.
Andrij Sybiha erklärte: 'Die vertragliche Grundlage der Ukraine muss den Realitäten des Krieges und der neuen Sicherheitsarchitektur auf dem europäischen Kontinent entsprechen.'
Er unterstrich zudem seine prinzipielle Haltung mit den Worten: 'Es ist meine grundsätzliche Überzeugung als Minister, alles zu beseitigen, was die Ukraine schwächen könnte.'
Schrittweiser Rückzug aus der GUS
Bereits 2018 hatte die Ukraine ihre Teilnahme an den Gremien der GUS eingestellt, was den allmählichen Rückzug aus dieser Organisation verdeutlichte. Die nun erfolgte Kündigung der Verträge ist die logische Konsequenz dieser Politik. Die ukrainische Regierung treibt die Stärkung ihrer internationalen Unabhängigkeit weiter voran, um Sicherheit und Stabilität angesichts der aktuellen Herausforderungen zu gewährleisten. Dieser Prozess ist Teil einer langfristigen Neuausrichtung der Außenpolitik des Landes.
Dieser Schritt markiert einen wichtigen Meilenstein in der Außenpolitik der Ukraine und unterstreicht ihr Streben nach Eigenständigkeit und Sicherheit angesichts wachsender Bedrohungen durch Nachbarstaaten. Der Bruch mit der GUS und den damit verbundenen Abkommen könnte die internationale Unterstützung für die Ukraine weiter verstärken, insbesondere im Hinblick auf die euro-atlantische Integration und die Zusammenarbeit mit anderen Partnern. Darüber hinaus dürfte dies die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zu den früheren Sowjetrepubliken beeinflussen, da sich das Land nun verstärkt an westlichen Werten und Prinzipien orientiert.
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