Dreiergespräche in den Emiraten: Ukraine, USA und Russland verhandeln über Donbass.
Diplomatisches Treffen in den Vereinigten Arabischen Emiraten
Nach Angaben von UATV: In den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) ist ein neues diplomatisches Format angelaufen. Erstmals sitzen Vertreter der Ukraine, der USA und Russlands zu direkten Dreiergesprächen zusammen. Im Zentrum der Beratungen steht die Lage in den umkämpften Gebieten der Ostukraine, insbesondere die Zukunft des Donbass. Die ukrainische Delegation wird von einem hochrangigen Team angeführt, zu dem gehören:
- Rustem Umjerow
- Kyrylo Budanow
- Serhij Kyslyzja
- Andrij Hnatow
- Wadym Skybyzkyj
Die russische Seite wird von einer Delegation unter der Leitung von Kostjukow vertreten.
Getrennte Wege und klare Vorgaben
Der Sonderbeauftragte des US-Präsidenten, Steve Whitkoff, ist ebenfalls in Abu Dhabi eingetroffen, um an den Gesprächen teilzunehmen. Die ukrainische Seite plant zudem ein separates bilaterales Treffen mit den amerikanischen Vertretern, wie Präsident Wolodymyr Selenskyj bekräftigte. Diese enge Abstimmung unterstreicht die strategische Partnerschaft im Konflikt mit Russland.
Aus russischen Kreisen verlautet, dass die Delegation aus Moskau konkrete Instruktionen von Präsident Wladimir Putin erhalten habe, wie dessen Berater Uschakow mitteilte. Die Position des Kremls zum Donbass bleibe unverändert, bestätigte auch Kremlsprecher Dmitri Peskow. Diese verhärteten Fronten deuten auf äußerst schwierige Verhandlungen hin, bei denen kaum mit raschen Kompromissen zu rechnen ist.
Die Gespräche in den Emiraten markieren somit einen neuen Versuch, die diplomatische Blockade im Ukraine-Konflikt zu durchbrechen. Die Einbeziehung der USA als vermittelnde Macht könnte die Dynamik verändern. Angesichts der tiefen Gräben zwischen den Positionen, vor allem in der Schlüsselfrage des Donbass, bleiben die Ergebnisse jedoch höchst ungewiss. Der Ausgang wird die Sicherheitsarchitektur in Osteuropa maßgeblich beeinflussen.
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