Neue EU-Sanktionen gegen Russland: Selenskyj und Irlands Premier beraten über Sicherheitslage.
Hoher Besuch aus Dublin: Gespräche im Kyjiwer Präsidentenbüro
Nach Angaben von UATV: Am 23. Juli 2023 empfing der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj seinen irischen Amtskollegen Micheál Martin in Kyjiw. Im Mittelpunkt der Unterredung standen die aktuellen Gefahren für die Ukraine sowie die nächste Runde von EU-Sanktionen gegen Russland. Beide Politiker unterstrichen, wie wichtig die fortgesetzte Solidarität Irlands mit der Ukraine ist.
Selenskyj hob hervor, dass man den irischen Einsatz sehr schätze. Wörtlich sagte er: „Wir schätzen es sehr, dass Premierminister Micheál Martin während des irischen Vorsitzes im Rat der Europäischen Union bei uns ist – bei der Ukraine.“
Der ukrainische Präsident bedankte sich zudem bei allen europäischen Staats- und Regierungschefs, die neue Sanktionen gegen Russland ermöglicht haben. Er betonte: „Ich bin jedem europäischen Führer dankbar, der dies möglich gemacht hat.“
Weitere Sanktionspakete in Planung
Ein zentrales Thema war das 21. EU-Sanktionspaket, aber auch die Vorbereitungen für das 22. Paket. Selenskyj erklärte, es sei „sehr wichtig, dass Irland als Vorsitzland eine führende Rolle spielt“. Im Rahmen der irischen EU-Ratspräsidentschaft wurden zudem zwei Verhandlungskapitel für die Ukraine eröffnet, was die weitere Unterstützung des Landes voranbringen soll.
Besonders dankbar zeigte sich Selenskyj für ein neues Hilfspaket aus Irland, das er als „spürbar“ bezeichnete. Dies verdeutlicht den Willen der Ukraine, die Zusammenarbeit mit Irland und der EU im Kampf gegen die aktuellen Herausforderungen zu intensivieren.
Das Treffen unterstreicht das Bestreben Kyjiws, die Beziehungen zur Europäischen Union weiter zu festigen – insbesondere im Hinblick auf den Abwehrkampf gegen die russische Aggression. Irland, das derzeit die EU-Ratspräsidentschaft innehat, kann maßgeblich an der Gestaltung neuer Sanktionen und Hilfsmaßnahmen mitwirken. Ein wichtiger Schritt für die regionale Stabilität. Der Besuch macht deutlich: Internationale Unterstützung bleibt für die Ukraine in diesem anhaltenden Konflikt unverzichtbar, und die europäischen Partner stehen weiterhin an ihrer Seite.
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