Kiew stellt klar: Militärische Ziele in Russland sind erlaubt.
Stellungnahme aus Kyjiw zur russischen Aggression
Nach Angaben von UATV: Am 3. Juni 2023 bezog die Ukraine Position zu Drohungen aus dem Kreml. Offizielle Stellen betonten, dass Russland der Angreifer in diesem Konflikt sei. Gleichzeitig unterstrichen sie das völkerrechtlich verbriefte Recht, militärische Einrichtungen auf russischem Boden anzugreifen. Dies gelte insbesondere für Objekte, die den Krieg finanzieren – etwa Ölverlade-Terminals.
Der Ursprung der Feindseligkeiten liegt bereits im Jahr 2014, als Russland seine Aggression gegen die Ukraine startete. Die Lage eskalierte drastisch mit der großangelegten Invasion im Februar 2022, die auf beiden Seiten unermessliches Leid und Zerstörung verursachte.
Mychajlo Podoljak, Berater des Leiters des Präsidialamtes der Ukraine: 'Die Ukraine ist berechtigt, genau diese Ölverlade-Terminals anzugreifen, denn es geht um die Finanzierung des Krieges.'
Diese Aussage unterstreicht die Notwendigkeit, die Ressourcen des Aggressors zu vernichten. Podoljak ergänzte: 'Kriegsverbrechen verjähren nicht – alle Beteiligten werden zur Rechenschaft gezogen.' Damit richtet sich der Fokus auf Gerechtigkeit und die unausweichliche Verantwortung für während des Konflikts begangene Taten.
Ukrainische Strategie gegen die russische Bedrohung
Die Haltung Kyjiws beschränkt sich nicht nur auf die Verteidigung des eigenen Territoriums. Sie schließt ausdrücklich das Recht ein, militärische Ziele des Angreifers anzugreifen – ein zentraler Bestandteil der Gegenstrategie.
Diese Position ukrainischer Amtsträger spiegelt sowohl eine rechtliche als auch eine militärische Dimension wider. Angesichts der anhaltenden Bedrohung durch Russland versucht die offizielle Linie, die internationale Unterstützung zu festigen und die Legitimität des eigenen Handelns im Kampf um Souveränität und territoriale Integrität zu untermauern.
Indem die Ukraine Angriffe auf militärische Infrastruktur des Gegners führt, will sie dessen operative Fähigkeiten schwächen und weitere zivile Opfer auf ukrainischer Seite verhindern.
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