Treibstoff-Chaos auf der Krim: Ukraine legt Nachschub der Besatzer lahm.
Ukrainische Offensive gegen russische Truppen auf der Krim
Nach Angaben von UATV: Durch gezielte Schläge auf die Logistik der Besatzer hat die Ukraine die Treibstoffversorgung auf der Halbinsel Krim massiv gestört. Wie das amerikanische Institut für Kriegsstudien (ISW) berichtet, wurden am 21. Juni 2026 mehrere Angriffe verzeichnet, die darauf abzielten, zentrale Einrichtungen für den Treibstoffnachschub zu zerstören. Diese Maßnahmen führten zu einem regelrechten Kollaps der Versorgungsketten.
Getroffene Schlüsselziele
Ein Hauptziel war der russische Seehafen „Kawkas“ in der Region Krasnodar, der einen schweren Treffer erlitt. Bei dem Angriff geriet ein Tanklager in Brand, zudem wurden Fähren und das Gelände des Öldepots beschädigt, das für die Treibstofflieferungen ins besetzte Krimgebiet zuständig ist. Zeitgleich wurde auch das Öllager „TES-Terminal-1“ auf der vorübergehend besetzten Krim getroffen.
Die Lage wird durch massive Staus an der Fährverbindung nach Russland verschärft, wo sich rund 700 Fahrzeuge stauten. Hinzu kommt, dass es am 21. und 22. Juni 2023 auf der Krim eine Reihe von Explosionen gab, die unter anderem das Gebäude des FSB-Grenzschutzes in Armjansk und das Wärmekraftwerk Tawritschanska betrafen. Diese Vorfälle verdeutlichen die zunehmende Anspannung in der Region und zeigen, dass die Ukraine ihre Militäraktionen fortsetzt, um die Handlungsfähigkeit der russischen Besatzer einzuschränken.
Die Angriffe auf die Logistikinfrastruktur, insbesondere auf die Treibstoffdepots, könnten die militärischen Fähigkeiten der russischen Streitkräfte auf der Krim erheblich schwächen. Ein verminderter Treibstoffnachschub erschwert die Durchführung von Militäroperationen und erhöht den Druck auf die Besatzer. Gleichzeitig deutet die Fortsetzung dieser Angriffe auf eine Strategie Kiews hin, die Kontrolle Russlands über die Halbinsel durch eine Intensivierung der Kampfhandlungen gezielt zu untergraben.
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