Seit Jahresbeginn 2026: 658 ukrainische Angriffe auf Russland – Kreml verliert Milliarden.

Seit Jahresbeginn 2026: 658 ukrainische Angriffe auf Russland – Kreml verliert Milliarden
Seit Jahresbeginn 2026: 658 ukrainische Angriffe auf Russland – Kreml verliert Milliarden

Erfolge der ukrainischen Streitkräfte und ihre Folgen für Russland

Nach Angaben von Espreso.tv: Auf der Ukraine-Wiederaufbaukonferenz in Danzig hob die stellvertretende UN-Generalsekretärin Oleksandra Schekerynska die militärischen Erfolge der ukrainischen Armee hervor. Sie betonte, dass die Angriffe auf russisches Territorium seit Anfang 2026 ein Fenster der Gelegenheit öffneten – erkauft mit vielen Opfern, das jedoch nicht für immer offen bleibe. Diese Gelegenheiten müssten daher entschlossen genutzt werden.

Ziele der Angriffe und ihre Auswirkungen

Seit dem 1. Januar 2026 haben die ukrainischen Streitkräfte 658 Schläge gegen Ziele ausgeführt, die mehr als 100 Kilometer von der Grenze entfernt liegen. Bereits im Jahr 2025 hatte die Ukraine fast doppelt so viele Angriffe durchgeführt wie in den drei vorangegangenen Jahren zusammen. Für 2026 wird erwartet, dass die Zahl der Attacken die Marke von 800 überschreiten könnte. St. Petersburg gehört dabei zu den regelmäßig angegriffenen Zielen.

Seit Jahresbeginn trafen die ukrainischen Truppen zwei Dutzend große Ölraffinerien und -terminals, wodurch die Verarbeitungskapazitäten um über 30 Prozent sanken. Im Mai 2026 stellte die Ukraine einen Rekord auf: 30 Angriffe auf Ölanlagen in einem einzigen Monat. Die Folge: Russland büßte mindestens 18 Milliarden Dollar an Öleinnahmen ein, und die nationale Ölförderung fiel um 15 Prozent. Kraftstoffmangel breitete sich in Moskau, St. Petersburg und den besetzten Gebieten aus. Im Juni 2026 lag die Benzinproduktion um ein Viertel unter dem Vorjahresniveau.

  • Das Haushaltsdefizit des Kremls belief sich in den ersten vier Monaten des Jahres 2026 auf 5,9 Billionen Rubel.
  • Russlands Militärausgaben mussten um 40 Prozent über den ursprünglichen Plan erhöht werden.
Schekerynska wies zudem darauf hin, dass Russland trotz aller Bekenntnisse zum Christentum und zur Orthodoxie letztlich heilige Stätten bombardiere – dies sei für sie kein Zeichen von Stärke, sondern von Schwäche.

Insgesamt zeigen die Erfolge der ukrainischen Armee und die negativen wirtschaftlichen Folgen für Russland tiefgreifende Veränderungen auf dem Schlachtfeld und im Energiebereich. Diese könnten den weiteren Verlauf des Konflikts maßgeblich beeinflussen. Die steigenden Militärausgaben Russlands bei gleichzeitig schrumpfenden Energieeinnahmen stellen Moskau vor wachsende Herausforderungen. Die Bewertung dieser Entwicklungen ist entscheidend für die künftige Strategie beider Konfliktparteien.


Lesen Sie auch

Werbung