Ukrainischer Gegenschlag: Vernichtung russischer Drohnen-Mesh-Netze schützte Kiew.
Zerschlagung eines geheimen Kommunikationsnetzes
Nach Angaben von TSN.ua: Im Februar 2026 gelang der Ukraine ein entscheidender Schlag gegen die russische Kriegsführung: Sie zerstörte ein Mesh-Netzwerk, das Russland zur Steuerung von Kamikaze-Drohnen von Belarus aus nutzte. Dies war ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Luftabwehr für die Hauptstadt Kiew. Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow bestätigte, dass diese Maßnahme die Bedrohung durch Drohnen, insbesondere der Modellreihe 'Schahid', deutlich verringert habe.
Das zerstörte Netzwerk diente speziell der Lenkung dieser 'Schahid'-Drohnen. Die Masten der Kommunikationspunkte ragten zwischen 70 und 90 Meter in die Höhe. Besonders brisant: Ein Knotenpunkt konnte bis nach Kiew ausstrahlen, ein anderer ermöglichte Angriffe mit 'Schahid'-Drohnen auf die Westukraine, etwa auf die Bahnstrecke Kiew-Kowel.
Überraschungsangriff von verbündetem Territorium
Serhij 'Flash' Beskrestnow, Berater des Verteidigungsministers, erläuterte, dass bei diesem System alle 'Schahid'-Drohnen in der Luft über Funk miteinander vernetzt waren. Er betonte, dass
„der Betrieb solcher Relaisstationen von Belarus aus eine Überraschung war“, da Aktivitäten von russischem oder besetztem Gebiet erwartbar gewesen wären. Beskrestnow fügte hinzu:
„Natürlich haben wir diesem Prozess der Drohnensteuerung von Belarus aus nicht einfach tatenlos zugesehen.“
Die Zerstörung des Mesh-Netzes war somit ein zentraler Akt in der ukrainischen Abwehr von Bedrohungen, die aus Nachbarländern wie Belarus erwachsen. Belarus unterstützt unter der Führung des selbsternannten Machthabers Aljaksandr Lukaschenka weiterhin die russische Aggression. Dieser Vorfall unterstreicht, wie kritisch die Kontrolle über feindliche Informations- und Kommunikationsnetze im modernen Krieg ist. Die Ausschaltung solcher Netzwerke kann die Wirksamkeit von Kamikaze-Drohnen gegen zivile Ziele erheblich mindern und zeigt die Handlungsfähigkeit ukrainischer Sicherheitskräfte. Da Belarus ein wichtiger Stützpunkt für russische Militäroperationen bleibt, könnten derartige präventive Maßnahmen Teil einer umfassenderen ukrainischen Schutzstrategie werden.
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