Vor dem „Ramstein“-Treffen: Berlin und Kiew legen gemeinsame Schwerpunkte fest.
Nächstes Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe
Nach Angaben von UATV: Am 18. Juni steht das nächste Treffen im „Ramstein“-Format an. Im Vorfeld haben sich die Verteidigungsminister Deutschlands und der Ukraine abgestimmt. Bei einem Telefonat am 10. Juni einigten sich der ukrainische Ressortchef Mychajlo Fedorow und sein deutscher Amtskollege Boris Pistorius auf zentrale Themen für die bevorstehende Konferenz. Im Mittelpunkt stand die weitere militärische Unterstützung für die Ukraine.
Konkrete Waffensysteme und Technologien
Ein wichtiger Punkt der Gespräche waren Lenkflugkörper für die Patriot-Systeme. Zudem ging es um zusätzliche Beiträge zum Programm PURL. Beide Minister erörterten außerdem die Lieferung von Artilleriemunition mit erhöhter Reichweite, FPV-Drohnen sowie unbemannten Systemen der Klasse „Middle Strike“. Diese Güter gelten als entscheidend, um die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine im anhaltenden Konflikt zu stärken.
Mychajlo Fedorow betonte: „Wir vernichten den Feind weiterhin gleichzeitig in drei Bereichen – in der Luft, am Boden und in der Wirtschaft.“
Hervorzuheben ist auch die Entwicklung einer eigenen ukrainischen Lenkbombe mit dem Namen „Vyrivnjuvatsch“ („Ausgleicher“). Sie zeigt, dass das Land eigenständig neue Technologien vorantreibt, um seine Abwehrkräfte zu verbessern. Diese Maßnahmen unterstreichen das Bestreben Kiews, die militärische Zusammenarbeit mit internationalen Verbündeten zu vertiefen. Die Vorbereitungen für das „Ramstein“-Treffen belegen, wie aktiv die Ukraine um Unterstützung wirbt, um ihre Armee an moderne Herausforderungen anzupassen. Die Diskussion konkreter Waffenlieferungen wie Raketen und Drohnen macht deutlich, dass das ukrainische Militär flexibel auf die Bedrohungslage reagieren muss. Gleichzeitig zeigt die Entwicklung neuer Waffentechnologien, dass die Ukraine auch auf eigene Kräfte setzt, um sich gegen die Aggression zu behaupten – ein Prozess, der vor dem Hintergrund des andauernden Krieges ständige Einsatzbereitschaft erfordert.
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