So sichern Sie sich 2026 eine Rente – auch ohne offizielle Berufsjahre.
Rentenansprüche für Ukrainer: Was gilt bei fehlenden Beitragsjahren?
Nach Angaben von Novyny.live: Das ukrainische Rentensystem bietet auch Menschen, die nie offiziell beschäftigt waren, Wege zur Altersvorsorge. Grundlage ist das Gesetz Nr. 1058-IV über die staatliche Rentenpflichtversicherung. Es legt fest, wie viele Versicherungsjahre nötig sind, um mit 60, 63 oder 65 Jahren in Rente zu gehen. Wer nicht genug vorweisen kann, hat dennoch Optionen – etwa eine staatliche Grundsicherung oder die Möglichkeit, fehlende Zeiten nachzuzahlen.
Welche Voraussetzungen gelten für den Rentenbezug?
Ab 2026 müssen Ukrainer für eine Rente mit 60 Jahren genau 33 Versicherungsjahre nachweisen. Wer erst mit 63 in Rente geht, kommt mit 23 Jahren aus. Bei einem Rentenbeginn mit 65 Jahren sind es nur noch 15 Jahre. Fehlt die nötige Anzahl, drohen Engpässe bei der Auszahlung – doch es gibt einen Ausweg: eine soziale Mindestrente, die als Auffangnetz dient.
Zusätzlich können Bürger fehlende Beitragszeiten durch freiwillige Zahlungen des Einheitlichen Sozialbeitrags (ESV) nachkaufen. Auch der Gang vor Gericht ist möglich, um eine tatsächlich ausgeübte Beschäftigung offiziell anerkennen zu lassen. Das hilft vor allem jenen, die jahrelang in der Schattenwirtschaft gearbeitet haben.
Die soziale Unterstützung ohne Versicherungsjahre ist als Basissicherung gedacht – für alle, die keine ausreichenden Beiträge angesammelt haben. Das ukrainische Rentensystem bietet damit mehrere Wege, auch für Menschen mit informellen Arbeitsverhältnissen.
Diese Neuerungen könnten die finanzielle Absicherung vieler Ukrainer spürbar verbessern, insbesondere derjenigen, die bislang schwarz gearbeitet haben. Die gesetzlichen Anpassungen eröffnen neue Chancen, den eigenen Rentenanspruch zu legalisieren. Angesichts der hohen Zahl an informell Beschäftigten in der Ukraine ist es umso wichtiger, dass Bürger über ihre Rechte und Möglichkeiten für ein gesichertes Alter Bescheid wissen.
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