Erleichterte Rückkehr aus besetzten Gebieten: Neues Verfahren für Ukrainer ohne Pass.
Erleichterte Rückkehr: Neues Verfahren für staatenlose Ukrainer
Nach Angaben von Espreso.tv: Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha hat ein neues Verfahren vorgestellt, das die Rückkehr von Ukrainern, die in den vorübergehend besetzten Gebieten geboren wurden und keinen ukrainischen Pass besitzen, deutlich vereinfacht. Wie Sybiha betonte, ermöglicht dieser Mechanismus
„eine leichtere Rückkehr unserer Bürger aus den von Russland vorübergehend besetzten Gebieten in die Ukraine“.
Die Ausstellung eines Personalausweises für die Rückkehr in die Ukraine ist kostenlos. Ukrainische Staatsbürger im Ausland können diesen Ausweis in den ukrainischen Botschaften in folgenden Ländern beantragen:
- Weißrussland
- Georgien
- Armenien
- Kasachstan
- Türkei (in Istanbul und Ankara)
Ein zentraler Bestandteil des neuen Verfahrens ist die vereinfachte Identitätsfeststellung. Sybiha erklärte dazu:
„Ich freue mich, mitteilen zu können, dass wir für die Ausstellung des Ausweises ein vereinfachtes Verfahren zur Identitätsfeststellung vorgesehen haben“. Konkret bedeutet dies, dass die Identität durch die Aussage eines geschäftsfähigen Familienmitglieds, das ukrainischer Staatsbürger ist, nachgewiesen werden kann.
Dieser Schritt zielt darauf ab, Ukrainer zu unterstützen, die durch die Besatzung in eine schwierige Lage geraten sind, und ihnen die Rückkehr in die Heimat zu ermöglichen. Hanna Rassamachina, Leiterin der Abteilung „Krieg und Gerechtigkeit“ der Medieninitiative für Menschenrechte, unterstrich die Bedeutung dieser Maßnahme für die betroffenen Bürger. Das neue Verfahren soll bürokratische Hürden abbauen und so die Integration und Wiederherstellung der Verbindung zur Heimat erleichtern – ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Menschenrechte und zur Unterstützung ukrainischer Staatsbürger im Ausland.
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