15 Ukrainer haben am Grenzübergang zu Georgien einen Hungerstreik ausgerufen: Was ist über die Situation bekannt?.
Die Anzahl der hungerstreikenden Ukrainer im Keller des Grenzpunktes 'Dariali' in Georgien ist auf 15 Personen gestiegen, die einen unbefristeten Hungerstreik ausgerufen haben.
Nach Angaben der Protestierenden wurden sie aus Russland abgeschoben und werden illegal an der Grenze zu Georgien festgehalten, ohne Pässe und ohne die Möglichkeit, nach Ukraine zurückzukehren.
Forderungen der Hungerstreikenden
'Wir möchten uns an die Gesellschaft wenden. Wir, 15 Bürger der Ukraine, halten seit dem 5. August unbefristeten Hungerstreik. Wir wurden aus Russland abgeschoben und werden hier illegal festgehalten. Uns wurden die Pässe weggenommen, uns wird die Ausreise nach Ukraine verweigert', – erklärten die Teilnehmer der Aktion.
Die Protestierenden fordern das Eintreffen des ukrainischen Konsuls, eine Erklärung der Gründe für die Festnahme, die Möglichkeit, Georgien zu verlassen oder internationalen Schutz zu erhalten, eine medizinische Untersuchung und die Beendigung der illegalen Festhaltung.
Ursache des Hungerstreiks
Ehemalige Gefangene aus der Ukraine, die aus Russland abgeschoben werden, werden an die Grenze zu Georgien geschickt. Doch die Behörden in Georgien und Moldawien lassen sie aufgrund fehlender Dokumente nicht ins Land oder behaupten, dass sie eine Bedrohung darstellen.
Die Ukrainer sind an der Grenze gestrandet, ohne die Möglichkeit, nach Hause zurückzukehren, wegen der Weigerung der russischen und georgischen Behörden.
Das ukrainische Außenministerium hat erklärt, dass bereits Gespräche mit Russland über die Bedingungen der Festhaltung der abgeschobenen Ukrainer an der Grenze zu Georgien geführt werden.
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