Eine von Zaluzhnyi unterstützte Partei führt die Umfragen an, während die meisten Ukrainer Kriegswahlen ablehnen.
Umfrage zeigt starke Ablehnung von Wahlen im Kriegsrecht
Nach Angaben von Espreso.tv: Eine kürzlich durch die Forschungsfirma 'Sociopolis' durchgeführte Umfrage zeigt, dass eine klare Mehrheit der Ukrainer die Idee ablehnt, Wahlen abzuhalten, während das Land unter Kriegsrecht steht. Laut den Ergebnissen glauben 66,1 % der Befragten, dass Wahlen nur nach dem Ende des Krieges stattfinden sollten. Im Gegensatz dazu würden 29,4 % Kriegswahlen unterstützen, wenn es absolut notwendig ist, während 4,5 % der Teilnehmer keine klare Meinung äußern konnten. Diese Daten kommen inmitten der laufenden Debatte darüber, ob demokratische Prozesse während eines aktiven Konflikts stattfinden können.
Führende politische Kräfte für die Parlamentswahlen 2026
Als man nach möglichen Parteien für die Parlamentswahlen 2026 fragte, tauchten mehrere politische Gruppen als führend auf:
- Partei von Valeriy Zaluzhnyi – 12,7 % Unterstützung
- 'Block von Wolodymyr Selenskyj' – 11,3 % Unterstützung
- Partei 'Europäische Solidarität' – 9,2 % der Stimmen
- Partei von Kyrylo Budanov – 8,6 % Unterstützung
- 'Intelligente Politik' Partei von Dmytro Razumkov – 8,4 %
- 'Dritte Angriffsbrigade' Partei von Andriy Biletsky – 7,0 %
- Partei von Denys Prokopenko 'Azov' – 4,9 %
- Partei von Oleksandr Usyk – 4,1 %
Die Umfrage, die im März durchgeführt wurde, hebt das weit verbreitete Misstrauen gegenüber der Durchführbarkeit von Wahlen in einer Krise hervor und zeigt gleichzeitig, dass die Wähler beginnen, sich mit bestimmten politischen Kräften zu identifizieren. Dieser Wandel in der öffentlichen Meinung könnte die politische Landschaft des Landes erheblich verändern, sobald die Feindseligkeiten enden.
Die Umfrageergebnisse spiegeln eine allgemeine Zurückhaltung der Ukrainer wider, Wahlen während des Krieges abzuhalten, und deuten auf ein starkes Verlangen nach Stabilität und Sicherheit inmitten des andauernden militärischen Konflikts hin.
Gleichzeitig deuten die unterschiedlichen Unterstützungsniveaus für verschiedene politische Gruppen darauf hin, dass die Ukrainer bereits ihre politischen Präferenzen vor zukünftigen Wahlen ausbilden. Dieser Trend könnte einen nachhaltigen Einfluss auf die politischen Dynamiken des Landes nach dem Ende des Krieges haben.
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