Eigene ballistische Raketen: Abgeordneter gibt Einblicke in ukrainische Fertigung.
Ballistische Waffen aus ukrainischer Produktion
Nach Angaben von Novyny.live: Die Ukraine verfügt bereits über eigene ballistische Raketen – das erklärte Jegor Tschernjew, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für nationale Sicherheit im Parlament. Er betonte die Dringlichkeit, die Produktion hochzufahren.
„Ukrainische ballistische Raketen existieren bereits – und zwar nicht nur eine“Dies zeigt, dass in der Ukraine mehrere Typen solcher Waffen entwickelt und gefertigt werden.
Zu den bereits hergestellten Systemen zählen die Rakete FP-7 der Firma Fire Point sowie die „Sapsany“. Allerdings ist das Land für den Bau von Abwehrraketen gegen ballistische Angriffe auf Lizenzen aus den USA angewiesen. Dies wird umso dringlicher, da ein Mangel an PAC-3-Raketen besteht, die zur Abwehr ballistischer Bedrohungen benötigt werden.
Schlüsselrolle der Rüstungstechnologie
Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow unterstreicht ebenfalls die zentrale Bedeutung des Ausbaus von Wehrtechnik. Angesichts der aktuellen Herausforderungen rückt die Fertigung und Weiterentwicklung ballistischer Waffen in den Fokus der nationalen Sicherheitsstrategie.
Die Aussagen ukrainischer Regierungsvertreter zur Entwicklung ballistischer Technologien verdeutlichen das Bestreben, die Verteidigungsfähigkeit angesichts äußerer Bedrohungen zu stärken. Die Verbesserung und Eigenfertigung ballistischer Systeme könnte die Sicherheit des Landes erheblich erhöhen – besonders im Abwehrkampf gegen den Aggressor. Entscheidend bleiben dabei die Verfügbarkeit von Lizenzen und die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern für den weiteren Ausbau der ukrainischen Rüstungsindustrie.
Lesen Sie auch
- Treffen mit Selenskyj geplant: Frankreich, Großbritannien und Deutschland loten Friedenschancen mit Putin aus
- Moskau behauptet: Ukraine strebe angeblich nach Atomwaffen – Kreml verschärft Rhetorik
- Krieg in der Ukraine: Experte benennt das zentrale Hindernis für Friedensgespräche
- Ex-CIA-Chef warnt: Alle Seiten müssen mit russischen Überraschungen rechnen
- Putins Ablehnung des Friedens: Selenskyj spricht von schwachem Signal und fordert mehr Druck
- Ukraine erweitert Medienpräsenz: Start der arabischen Version von Ukrinform

