Ballistische Raketen überfordern die ukrainische Luftabwehr: Ein Experte zeigt das Kernproblem auf.
Wo die ukrainische Flugabwehr an ihre Grenzen stößt
Nach Angaben von Espreso.tv: Der Luftfahrtexperte Bohdan Dolinze hat die Schwachstellen der ukrainischen Luftverteidigung im Zusammenhang mit den massiven russischen Angriffen analysiert. Besonders kritisch sieht er die Abwehr ballistischer Raketen. Der jüngste Großangriff, bei dem Russland mindestens 419 Luftziele einsetzte, machte diese Herausforderungen deutlich. Dolinze zufolge liegt die Trefferquote bei Drohnen und Marschflugkörpern bei 90 bis 95 Prozent. Ganz anders sieht es bei ballistischen Raketen aus: Sie bleiben die größte Hürde für die ukrainische Flugabwehr.
Der Experte wies darauf hin, dass Russland in seinen Lagern Hunderte ballistischer, aeroballistischer und quasi-ballistischer Raketen horten könnte – ein Alarmzeichen für die ukrainische Seite.
„Das ist kein Geheimnis für den Feind. Er sieht die Ergebnisse seiner Angriffe und wird diese Schwäche höchstwahrscheinlich ausnutzen“ – Bohdan Dolinze.Auch Jurij Ihnat betonte, dass
„die schwierigste Bedrohung für die ukrainische Luftabwehr die ballistischen Raketen sind“, was den dringenden Modernisierungsbedarf unterstreicht.
Dringender Handlungsbedarf bei der Luftverteidigung
Diese Probleme erfordern sofortige Maßnahmen, um die Effektivität der ukrainischen Luftabwehr zu steigern – vor allem angesichts der ständigen Bedrohung durch Russland. Die genannten Schwierigkeiten zeigen, wie wichtig eine umfassende Modernisierung ist, um das Land gegen verschiedene Raketentypen zu schützen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Kampfhandlungen muss Kiew den Fokus auf neue Technologien und angepasste Strategien legen, die die Verteidigungsfähigkeit verbessern. Dazu gehören unter anderem:
- die Beschaffung moderner Abwehrsysteme
- die Schulung des Personals im Umgang mit diesen Technologien
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