Banken in der Ukraine: 61 Filialen weniger in der ersten Jahreshälfte – wer seine Präsenz am stärksten reduzierte.

Banken in der Ukraine: 61 Filialen weniger in der ersten Jahreshälfte – wer seine Präsenz am stärksten reduzierte
Banken in der Ukraine: 61 Filialen weniger in der ersten Jahreshälfte – wer seine Präsenz am stärksten reduzierte

Entwicklung der Bankfilialen in der Ukraine

Nach Angaben von Мінфін — Крипто/Фінанси: Laut Angaben der ukrainischen Nationalbank haben die Kreditinstitute des Landes ihr Filialnetz in den ersten sechs Monaten des Jahres 2023 um 61 Standorte verkleinert. Zum Jahresbeginn waren noch 4.815 Geschäftsstellen in Betrieb, zum 1. Juli 2023 lag die Zahl bei 4.754.

Veränderungen bei einzelnen Instituten

Besonders stark fiel der Rückgang bei der staatlichen Oschadbank aus: Sie schloss 16 Filialen. Die Raiffeisen Bank gab zehn Standorte auf, die PrivatBank acht. Jeweils fünf Schließungen meldeten die Ukreximbank und die TAScombank. Allerdings gab es auch Institute, die ihr Netz ausbauten: Die Akkordbank eröffnete sechs neue Filialen, die MTB Bank drei und die ASWIO Bank zwei.

Gemessen an der Gesamtzahl der Standorte bleibt die Oschadbank mit 1.115 Filialen das am weitesten verzweigte Geldinstitut, gefolgt von der PrivatBank mit 1.050 Filialen. Die Raiffeisen Bank betreibt 282 Geschäftsstellen, die PUMB 220. Diese Umstrukturierung ist Ausdruck der Anpassung des Bankensektors an veränderte Marktbedingungen und Kundenbedürfnisse.

Der Rückgang der Filialanzahl deutet auf einen Wandel im Nutzerverhalten hin: Immer mehr Kunden erledigen ihre Bankgeschäfte online, sodass traditionelle Standorte an Bedeutung verlieren. Gleichzeitig zeigen vereinzelte Neueröffnungen, dass manche Banken gezielt in Regionen mit hohem Bedarf investieren oder ihre Präsenz in bestimmten Segmenten ausbauen.


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