Ukrainische Drohnen durchbrechen vier Luftverteidigungsringe und legen Moskauer Ölraffinerie zu 90 % lahm.
Angriffe auf die Moskauer Ölraffinerie
Nach Angaben von Espreso.tv: Die ukrainischen Drohnenangriffe auf die Moskauer Ölraffinerie haben massive Schäden verursacht. Besonders getroffen wurde die Rohöl-Aufbereitungsanlage ELOTs-AVT-6. Am 16. Juni schlugen die ukrainischen Verteidigungskräfte erstmals gezielt auf die Raffinerie ein, die nur zwölf Kilometer vom Kreml entfernt liegt. Die Zerstörungsrate der Anlage liegt bei über 90 Prozent – ein Beleg für die schwerwiegenden Folgen der Attacken. Zum Vergleich: Eine derart hohe Schädigung einer solchen Schlüsselindustrie ist in modernen Konflikten selten und zeigt die Präzision der eingesetzten Waffensysteme.
Wiederholte Schläge und deren Konsequenzen
Bereits zwei Tage später, am 18. Juni, griffen die ukrainischen Streitkräfte die Raffinerie erneut an. Dabei durchbrachen sie vier Staffeln der russischen Luftabwehr, um ihr Ziel zu erreichen. Diese Aktionen belegen eine wachsende Operationsfähigkeit der ukrainischen Einheiten auf russischem Territorium. Als Reaktion auf die Angriffe verstärkte die russische Seite die Verteidigung der Anlage massiv.
Rund um die Raffinerie wurde unter anderem ein Flugabwehrraketen- und Geschützsystem vom Typ 'Pantsir' stationiert. Ein weiteres 'Pantsir'-System wurde auf einer Überführung nahe der Moskauer Ringstraße gesichtet. Die Kabine des 'Pantsir'-Komplexes ist mit einem zusätzlichen Schutz, einem sogenannten 'Mangal', ausgestattet – ein deutliches Zeichen für die Ernsthaftigkeit der Bedrohung, der die Raffinerie ausgesetzt ist. Diese Maßnahmen zeigen, wie sehr die russische Seite die wiederholten Treffer fürchtet.
Die Ereignisse der letzten Tage unterstreichen die Eskalation des Konflikts zwischen der Ukraine und Russland. Beide Seiten demonstrieren eine erhöhte Bereitschaft zu entschlossenen Aktionen. Die Angriffe auf strategisch bedeutende Ziele in Russland könnten den Beginn einer neuen Phase der Kampfhandlungen markieren, in der beide Konfliktparteien offenbar zu härteren Schritten bereit sind, um ihre Ziele durchzusetzen. Dies könnte weitreichende Folgen für den weiteren Kriegsverlauf und die regionale Sicherheit haben.
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