Ukrainische Angriffe treffen Russlands Rüstungsindustrie: Kovalenko nennt Schlüsselziele.
Erfolgreiche Attacken auf die russische Kriegsproduktion
Nach Angaben von UATV: Die ukrainischen Streitkräfte haben in den letzten Wochen gezielte Schläge gegen die russische Rüstungsindustrie geführt. Dies bestätigte Andrij Kowalenko, Leiter des Zentrums zur Bekämpfung von Desinformation, am 11. März 2023. Als ein konkretes Ziel nannte er das Werk 'Kremnij El' in Brjansk, das am 10. März 2023 mit Storm-Shadow-Marschflugkörpern angegriffen wurde. Solche Angriffe auf die kriegswichtige Industrie sind ein zentraler Bestandteil der ukrainischen Verteidigungsstrategie.
In den vergangenen vier Wochen wurden laut Kowalenko mehrere wichtige Produktionsstätten getroffen. Neben zwei Attacken auf 'Metafrax Chemicals' waren dies unter anderem:
- 'Dorogobusch'
- 'UralChim'
- 'Akron'
- 'KujbyschewAzot'
Bereits im Februar 2023 war das Wotkinsker Werk Ziel eines Angriffs gewesen.
„Allein im letzten Monat: zwei Angriffe auf 'Metafrax Chemicals', Attacken auf 'Dorogobusch', 'UralChim', 'Akron', 'KujbyschewAzot'. Und genau die Zerstörung des russischen Militärindustriekomplexes ist der Schlüssel zum Frieden.“
Andrij Kowalenko
Diese Operationen haben laut seiner Einschätzung strategische Bedeutung für die regionale Sicherheit, da sie die militärischen Kapazitäten des Gegners verringern.
Langfristige Auswirkungen auf den Konflikt
Die koordinierten Schläge gegen den russischen Rüstungssektor unterstreichen eine aktive ukrainische Strategie, die Kriegsfähigkeit des Angreifers an der Wurzel zu treffen. Die Reduzierung der Produktionskapazitäten könnte langfristige Folgen für den Konflikt haben, da sie Russlands Möglichkeiten zur Aufrechterhaltung seiner Kriegsanstrengungen beeinträchtigt. Die erfolgreichen Präzisionsangriffe demonstrieren zudem die wachsende Fähigkeit der Ukraine, tief im Hinterland des Gegners zu operieren – ein Faktor, der den weiteren Kriegsverlauf beeinflussen kann.
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