Forscherteam beobachtet seltene Winterphänomene in der Antarktis.

Forscherteam beobachtet seltene Winterphänomene in der Antarktis
Forscherteam beobachtet seltene Winterphänomene in der Antarktis

Außergewöhnliche Winterphänomene in der Antarktis

Nach Angaben von TSN.ua: Ein ukrainisches Forscherteam hat in der Nähe der Station "Akademik Vernadsky" zwei seltene Naturphänomene dokumentiert: sogenannte Schneerollen und Eispfannkuchen. Diese Formationen erinnern in ihrer Form an kulinarische Kreationen und entstehen nur unter spezifischen Wetterbedingungen. Ihre Beobachtung liefert wertvolle Einblicke in die antarktische Umwelt.

Wie Schneerollen und Eispfannkuchen entstehen

Schneerollen, auch Schneewalzen genannt, sind ein seltenes Phänomen. Für ihre Entstehung sind zwei unterschiedliche Schneeschichten erforderlich:

  • Die untere Schicht muss angefroren und hart sein.
  • Die obere Schicht muss feucht und locker sein.

Zudem benötigt es Temperaturen knapp über 0°C und einen ausreichend starken Wind, der die Schneemassen in Bewegung setzt und zu Rollen formt.

Eispfannkuchen können einen Durchmesser von 30 Zentimetern bis zu mehreren Metern erreichen. Sie entstehen durch die Bewegung von Wellen, die die Kanten der Eisschollen abrunden. Diese Gebilde können entweder schmelzen oder zu einer geschlossenen, elastischen Eisschicht, genannt Nilas, gefrieren. Die Wissenschaftler hoben zudem hervor:

«Schneewechten bilden sich in Gebirgen oder an Gletscherkanten, während Eisperlen durch das Zusammenspiel von Schmelzwasser und Wind entstehen.»

Die Dokumentation dieser einzigartigen Winterphänomene erweitert das Verständnis für die Natur der Antarktis und ihre klimatischen Besonderheiten. Solche Studien sind vor dem Hintergrund der globalen Erwärmung von großer Bedeutung, da sie helfen, Veränderungen in Klima und Ökosystemen dieser sensiblen Region besser zu verfolgen und zu deuten.


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