Ukrainische Transportunternehmer werden in Polen massenhaft bestraft: Die Regierung hat reagiert.
Das Ministerium für Gemeinden und Entwicklungsgebiete der Ukraine bereitet sich auf Verhandlungen über die unbestätigten Strafen vor, die gegen ukrainische Transportunternehmer in Polen verhängt werden. Dies gab der stellvertretende Minister Sergei Derkach während eines Treffens mit Vertretern der Transportbranche bekannt.
Das Problem ist die Nutzung des polnischen digitalen Systems SENT/RMPD, dessen Registrierung für alle Transportunternehmer, die Güter auf dem Gebiet Polens transportieren, obligatorisch ist.
'Wir verstehen die Bedeutung der Einhaltung der Registrierungsregeln, erhalten jedoch zahlreiche Beschwerden über übermäßig hohe Strafen. Oft werden diese aufgrund technischer Fehler verhängt, beispielsweise durch das Fehlen eines Satzzeichens oder den Verlust des GPS-Signals für einige Minuten', sagte Sergei Derkach.
Die Höhe der Strafen kann 12.000 Zloty betragen, was 120.000 Hrywnja entspricht. In den letzten Wochen hat das Ministerium Dutzende von Anfragen von Transportunternehmern erhalten. Alle Fälle werden detailliert analysiert und zur Prüfung an die polnische Seite und die Europäische Kommission weitergeleitet.
'Wir erwarten in naher Zukunft ein Treffen mit Vertretern der polnischen Regierung und der Europäischen Kommission. Wir arbeiten daran, faire Bedingungen für das ukrainische Geschäft zu gewährleisten', betonte Derkach und drückte die Bereitschaft zu einem konstruktiven Dialog zur Lösung der problematischen Situation aus.
Zuvor wurde an der Grenze zwischen der Ukraine und Polen ein neuer Grenzübergang eröffnet.
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