Ukrainische Post rüstet auf: App-Steuerung für Pakete und Mini-Computer für Zusteller.
Modernisierung bei der Ukrposhta
Nach Angaben von TSN.ua: Die ukrainische Post, Ukrposhta, treibt ihre Digitalisierung voran. Generaldirektor Ihor Smilyansky kündigte zwei konkrete Maßnahmen an, um den Service für Kunden zu verbessern. Zum einen wird die mobile App bis Ende Februar um Funktionen zur Paketverfolgung und -bezahlung erweitert. Zum anderen erhalten alle Zusteller bis Ende des Sommers spezielle Mini-Computer.
Diese All-in-One-Geräte dienen auch als POS-Terminals. Laut Smilyansky sind die Geräte bereits gekauft, die Software wird derzeit finalisiert. Sie können bis zu acht Stunden netzunabhängig arbeiten und werden über Powerbanks geladen. Die Stromkosten für das Laden dieser Geräte sind jedoch eine Herausforderung; ein betriebseigener Generator verursacht laut Smilyansky monatliche Kosten von 15.000 Hrywnja.
Neue Regeln für den internationalen Versand
Parallel zu den technischen Neuerungen führt Ukrposhta auch eine wichtige Änderung im Auslandsversand ein:
- Pakete, die im Ausland nicht abgeholt werden, kehren automatisch und kostenfrei zum Absender in der Ukraine zurück.
„Es wird genau wie bei 'Nova Poshta' sein“, so Ihor Smilyansky.
Diese Schritte sind Teil einer klaren Strategie, um im hart umkämpften ukrainischen Logistikmarkt wettbewerbsfähiger zu werden. Angesichts des starken Wettbewerbs durch private Anbieter wie Nova Poshta setzt das staatliche Unternehmen auf technologische Upgrades und kundenfreundliche Services. Die Investitionen zielen darauf ab, neue Kunden zu gewinnen und die Zufriedenheit der bestehenden zu erhöhen. Damit folgt Ukrposhta einem globalen Trend, bei dem Benutzerfreundlichkeit zum entscheidenden Erfolgsfaktor wird.
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