Einzigartige römische Altäre aus Schottland erstmals nach Restaurierung zu sehen.
Präsentation der Altäre
Nach Angaben von TSN.ua: Zwei steinerne Altäre, die in einem römischen Fort nahe Edinburgh entdeckt wurden, werden erstmals der Öffentlichkeit präsentiert, nachdem sie aufwendig restauriert wurden. Diese Altäre stammen aus der Zeit um 140 n. Chr. und gehörten zum nördlichsten Tempel des Römischen Reiches, der dem Gott Mithras geweiht war. Sie wurden im Jahr 2010 in Inveresk, East Lothian, ausgegraben und 2016 von den National Museums Scotland erworben. Die Mithras-Kulte waren im gesamten Römischen Reich verbreitet und zeugen von der religiösen Vielfalt an den Grenzen des Imperiums.
Ausstellung "Römisches Schottland"
Die historischen Artefakte werden in der Ausstellung "Römisches Schottland: Leben am Rande des Imperiums" zu sehen sein, die im November 2026 eröffnet und bis zum 28. April 2027 läuft. Beide Altäre wurden von einem Legionszenturio, vermutlich Gaius Cassius Flavianus, geweiht. Diese Präsentation markiert einen bedeutenden Schritt für die Erforschung der römischen Geschichte und Kultur im Gebiet des heutigen Schottlands, da die Altäre nicht nur religiöse, sondern auch kulturelle Zeugnisse ihrer Epoche darstellen.
Die Ausstellung verspricht, ein wichtiges Ereignis für alle zu werden, die sich für die Geschichte des Römischen Reiches und seinen Einfluss auf die Gebiete des heutigen Großbritanniens interessieren. Die gefundenen Altäre werden Teil der Erzählung über das Leben der Menschen am Rand des Imperiums, ihre religiösen Praktiken und die Wechselwirkungen zwischen römischer Kultur und lokalen Traditionen sein.
Die Schau lenkt die Aufmerksamkeit nicht nur auf das römische Erbe Schottlands, sondern unterstreicht auch die Bedeutung archäologischer Funde für das Verständnis kultureller Austauschprozesse zwischen Römern und einheimischen Völkern. Da das heutige Schottland am äußersten Rand des römischen Einflussbereichs lag, könnte die Exposition neue Einblicke in diese Interaktionen und die damals verbreiteten religiösen Bräuche geben. Sie könnte zudem weitere Forschungen in diesem Bereich anregen und neue Möglichkeiten für die Erforschung der Regionalgeschichte eröffnen.
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