Ukrainischer Menschenrechtsbeauftragter fordert UN-Einschreiten nach Zerstörung von Damm bei Konstantinowka.
Stellungnahme von Dmytro Lubinez zur Zerstörung des Damms
Nach Angaben von UATV: Der ukrainische Parlamentsbeauftragte für Menschenrechte, Dmytro Lubinez, hat die Vereinten Nationen offiziell aufgefordert, die Zerstörung eines Damms bei Konstantinowka als Kriegsverbrechen zu dokumentieren und rechtlich zu bewerten. In seinen Schreiben an die UN verlangt er eine klare völkerrechtliche Einordnung der Handlungen der Russischen Föderation. Auslöser ist ein russischer Luftangriff auf den Damm in Ossykowe am 25. Februar 2023, der schwerwiegende Folgen hatte. Solche Angriffe auf kritische Infrastruktur sind ein wiederkehrendes Muster in diesem Krieg.
Folgen der Zerstörung von Staudämmen
In einer Mitteilung vom 27. Februar 2023, die über Telegram verbreitet wurde, verwies Lubinez auch auf die verheerenden Konsequenzen der Zerstörung des Kachowka-Wasserkraftwerks. Er betonte, dass Dämme nach dem humanitären Völkerrecht einen besonderen Schutzstatus genießen. Dies unterstreicht die Verpflichtung aller Konfliktparteien, zivile Objekte zu schützen und ihre Zerstörung zu verhindern.
„Die Weltgemeinschaft darf nicht schweigen. Straflosigkeit für solche Verbrechen führt nur zu weiteren Tragödien.“ – Dmytro Lubinez
Die Initiative ist Teil einer breiteren internationalen Kampagne, die auf Kriegsverbrechen im Ukraine-Konflikt aufmerksam machen soll. Die Zerstörung von für die Zivilbevölkerung lebenswichtiger Infrastruktur wie Dämmen hat stets gravierende ökologische und humanitäre Folgen, die ein sofortiges Eingreifen der internationalen Gemeinschaft erfordern. Es ist entscheidend, dass die Staatengemeinschaft hier nicht tatenlos zusieht, sondern den Schutz der Menschenrechte in Kriegszeiten aktiv sicherstellt.
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