In Argentinien wurde eine uralte Menschheit entdeckt: Sie existierte über 8000 Jahre.
Nach Angaben von ТСН: Forscher haben in Argentinien eine alte Menschenlinie entdeckt, die über 8000 Jahre im Land existierte und sich praktisch nicht mit anderen Gruppen vermischte.
Untersuchung alter DNA
Wissenschaftler analysierten DNA, die aus den Knochen von Menschen gewonnen wurde, die in den letzten zehntausend Jahren auf dem Gebiet der Pampa lebten. Die ältesten Proben stammen von einem Menschen, der in der Nähe der Stadt Jesús María beerdigt wurde, und sind etwa 8500 Jahre alt. Diese Entdeckung ermöglichte es den Wissenschaftlern, eine separate genetische Linie zu identifizieren, von der zuvor nicht bekannt war.
Historische Bedeutung des Funde
Wissenschaftler betonen, dass diese Gruppe acht Jahrtausende lang als Hauptbestandteil der Vorfahren im zentralen Teil des Landes erhalten blieb. Diese Entdeckung bietet einen neuen Einblick in die Besiedlung einer der letzten Regionen der Welt, in die moderne Menschen kamen. Die alte Linie entwickelte verschiedene Kulturen und Sprachen und breitete sich von Zentralargentinien nach Süden aus.
Vermischung der Kulturen
Vor etwa 3300 Jahren vermischte sich diese Linie mit der Bevölkerung der Pampa und wurde deren dominante Vorfahren. Obwohl es Kontakte mit anderen Gruppen gab, stellen die Wissenschaftler fest, dass diese Bevölkerung im Allgemeinen isoliert blieb.
„Das ist ein wichtiger Abschnitt in der Geschichte des Kontinents, über den wir einfach nicht wussten“, sagte der Hauptautor der Studie Javier Maravall.
Diese Entdeckung fügt ein weiteres Stück des großen Mosaiks der Menschheitsgeschichte hinzu, insbesondere im Gebiet Südamerikas. Sie hilft, besser zu verstehen, wie Kulturen und kultische Ausdrucksformen sowie deren Sprachen im Laufe der Jahrtausende gestaltet wurden, was wiederum die moderne genetische Struktur der Bevölkerung beeinflusste. Wissenschaftler setzen ihre Forschung fort, wie diese alten kulturellen Merkmale die Gegenwart beeinflussen könnten.
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