Parlamentswahl in Armenien gestartet: 18 politische Kräfte ringen um 101 Sitze.
Wahl zum armenischen Parlament
Nach Angaben von UATV: Am 7. Juni hat in Armenien die Stimmabgabe für die Parlamentswahl begonnen. Insgesamt treten 18 politische Gruppierungen an – darunter 16 Parteien und zwei Bündnisse. Landesweit sind 2005 Wahllokale geöffnet. Für im Ausland tätige Diplomaten wurde eine elektronische Abstimmung eingerichtet, da es keine physischen Wahllokale im Ausland gibt. Ziel ist die Wahl von mindestens 101 Abgeordneten. Die Wahlbeteiligung wird als entscheidend für die Legitimität des Ergebnisses angesehen.
Opposition und äußerer Druck
Die Zentrale Wahlkommission Armeniens bestätigte, dass die Oppositionspartei ‚Starkes Armenien‘ trotz Versuchen, sie von der Wahl auszuschließen, auf dem Stimmzettel bleibt. Die Abstimmung findet unter erheblichem äußerem Druck statt: Der Kreml hatte Armenien mit Konsequenzen gedroht, sollte das Land sich der Europäischen Union annähern.
„Die Europäische Union wird Armenien dabei unterstützen, dem russischen Druck standzuhalten“ – Anuar El-Anuni
Diese Wahl markiert einen wichtigen Moment für das Land, da sie die politische Lage in der Region und die Beziehungen zu internationalen Partnern beeinflussen könnte. Das Votum spiegelt vermutlich die Haltung der Bürger zur Außenpolitik wider – insbesondere im Spannungsfeld zwischen Russland und der EU. Die Ergebnisse könnten daher weitreichende Folgen für die regionale Stabilität haben.
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