Proteste im Iran gewinnen an Stärke: Der Regime verliert seine Unterstützung.
Nach Angaben von ТСН: Die Straßenproteste im Iran gewinnen an Schwung. Wütende Demonstranten setzten am Silvesterabend einen Stützpunkt der Basij in Chenari in Brand.
Die Protestaktionen begannen am Wochenende, als die Händler des großen Teheraner Marktes gegen die rasante Inflation protestierten und ihre Stände schlossen. Hunderte von Geschäftsinhabern in der iranischen Hauptstadt und anderen Städten schlossen sich dem Streik an. Die Protestinitiativen verwandelten sich schnell in eine Bewegung, die die Kritik am Regime vereinte. Die Protestaktionen erfassten Universitäten und Straßen, auf denen Millionen von Menschen demonstrierten.
Die Antwort der Sicherheitskräfte
Die Sicherheitskräfte reagierten in vielen Regionen mit Gewalt, setzten Tränengas ein und führten Festnahmen durch. Laut bestätigten Daten wurden während der Auseinandersetzungen Jugend und Studenten Opfer von Gewalt der Polizei.
Die Rolle der Händler
Ein entscheidender Faktor für die Ausweitung der Proteste ist die Beteiligung der Händler. Sie waren die Stütze der islamischen Revolution von 1979 und stabilisierten das Regime. Ohne ihre Unterstützung verlieren die Mullahs ihre soziale und wirtschaftliche Basis. Ob das iranische Regime mit dieser Herausforderung umgehen kann, bleibt fraglich.
Der Sohn des letzten Schahs, Reza Pahlavi, der sich im Ausland befindet, begrüßte die Demonstrationen und forderte die Sicherheitskräfte des Iran auf, sich nicht gegen die Bevölkerung zu stellen.
Darüber hinaus gingen Tausende von Menschen auf die Straßen der Hauptstadt Albaniens, um den Rücktritt von Premierminister Edi Rama zu fordern, und die Proteste verwandelten sich in Gewalt.
Die Proteste im Iran zeugen von wachsender Unzufriedenheit der Bevölkerung mit der wirtschaftlichen Situation sowie von einer zunehmenden Mobilisierung der Gesellschaft, die den Bedarf an Veränderungen spürt. Die Herausforderungen, vor denen das Regime steht, könnten zu weiteren Wellen von Protesten und einer Verstärkung der sozialen Bewegungen führen, wenn ihre Forderungen nicht gehört werden.
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