Satellitenunfall von Starlink im Orbit: SpaceX hat die Kontrolle über das Gerät verloren.

Satellitenunfall von Starlink im Orbit: SpaceX hat die Kontrolle über das Gerät verloren
Satellitenunfall von Starlink im Orbit: SpaceX hat die Kontrolle über das Gerät verloren

Nach Angaben von ТСН: Einer der Satelliten des Starlink-Netzwerks, das im Besitz von SpaceX ist, hat einen schweren Unfall im Orbit erlitten und beginnt allmählich, zur Erde zu sinken. Der Vorfall trat auf, als sich das Gerät in einer Höhe von etwa 418 km befand.

Starlink wies darauf hin, dass die Kommunikation mit dem Satelliten aufgrund eines Fehlers vollständig verloren gegangen ist. Außerdem wurde eine Triebwerksbelüftung, ein Sinkflug auf etwa vier Kilometer und die Freisetzung einer kleinen Menge von Trümmern festgestellt. Alle Fragmente werden derzeit überwacht und verfolgt.

Vertreter des Unternehmens schließen Schäden am Triebwerk des Satelliten nicht aus. SpaceX arbeitet mit der NASA und den US Space Forces zusammen, um die Situation zu überwachen und die Trümmer zu bewegen. Starlink versichert, dass keine Gefahr für die Internationale Raumstation und ihre Besatzung besteht, da die Trajektorie des Satelliten unterhalb der Orbitbahn der ISS verläuft.

Zustand des Satelliten und weitere Maßnahmen

Nach den Einschätzungen des Unternehmens bleibt das Gerät fast intakt, befindet sich jedoch in einer chaotischen Rotation und wird in der Erdatmosphäre innerhalb weniger Wochen verglühen. Ingenieure von SpaceX arbeiten bereits daran, die Ursachen des Vorfalls zu klären und die Software zu aktualisieren, um das Risiko ähnlicher Fehler in der Zukunft für andere Satelliten zu verringern.

Koordinationsprobleme

Das Starlink-Netzwerk ist derzeit das größte der Welt, mit etwa 9.300 aktiven Satelliten, die etwa 65 % aller funktionierenden Geräte im erdnahen Orbit ausmachen. Allein in diesem Jahr hat SpaceX 122 Starlink-Missionen durchgeführt, bei denen mehr als 3.000 neue Satelliten in den Orbit gebracht wurden.

Das Unternehmen weist auch auf Koordinationsprobleme zwischen den Betreibern von Raumfahrzeugen hin. Der Vizepräsident für Ingenieurwesen von SpaceX für Starlink, Michael Nicholls, berichtete, dass ein kürzlich von einer chinesischen Rakete gestarteter Satellit fast mit einem Starlink-Gerät kollidiert wäre, da es an ordnungsgemäßer Warnung und koordinierten Maßnahmen fehlte.

Wir erinnern daran, dass in der Nacht vom 19. Dezember der interstellare Körper 3I/ATLAS der Erde maximal nahekommen wird. Obwohl die NASA die Sicherheit des Flugs garantiert, haben Wissenschaftler ein schockierendes Kollisionsszenario modelliert, das den Metropolen keine Chance lassen würde.

Diese Situation mit dem Starlink-Satelliten hebt die Bedeutung der ständigen Überwachung und Koordination im Weltraum hervor, wo Vorfälle zu ernsthaften Folgen führen können. Probleme mit der Wartung und der Koordination zwischen verschiedenen Betreibern weisen auf die Notwendigkeit hin, das Sicherheitssystem zu verbessern, um den kontinuierlichen Betrieb von Satellitennetzwerken zu gewährleisten. Risiken im Zusammenhang mit der zunehmenden Anzahl von Raumfahrzeugen erfordern einen systematischen Ansatz für das Management.


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