Schuss auf streunenden Hund in Odessa: Polizei ermittelt.
Vorfall in der Stadt Reni
Nach Angaben von Novyny.live: In der ukrainischen Hafenstadt Reni in der Region Odessa hat ein brutaler Vorfall für Empörung gesorgt. Ein herrenloser Hund wurde auf einem Innenhof mehrstöckiger Wohnhäuser angeschossen und schwer verletzt. Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen Tierquälerei nach Artikel 299, Absatz 1 des Strafgesetzbuches der Ukraine eingeleitet.
Ersten Erkenntnissen zufolge wurde das Tier in die Wirbelsäule getroffen und ist an den Hinterläufen gelähmt. Nach der Tat brachten Helfer den Hund in eine Tierklinik nach Ismajil. Dort zeigte eine Röntgenuntersuchung einen Fremdkörper im Rückenmarkskanal auf Höhe des neunten Brustwirbels. Eine Operation zur Entfernung des Geschosses ist dringend notwendig.
Öffentliche Reaktionen
Die Ermittler klären derzeit alle Umstände der Tat auf, um den oder die Täter zu identifizieren. Tierschützer und Aktivisten fordern Konsequenzen für die Gewalt an obdachlosen Tieren und betonen die Bedeutung des Tierschutzes.
Der behandelnde Tierarzt Roman Taranuchin kommentierte: 'Die Kugel muss während der Operation entfernt werden. Erst danach wird klar sein, welche Chancen auf Genesung bestehen.'
Der Fall in Reni ist ein weiteres alarmierendes Beispiel für Tierquälerei, das in der ukrainischen Gesellschaft auf große Besorgnis stößt. Viele Menschen fordern strengere Strafen für solche Taten. Es bleibt zu hoffen, dass die Ermittlungen schnell zum Erfolg führen.
Der Vorfall unterstreicht erneut die Forderung nach einer Verschärfung des Tierschutzrechts in der Ukraine. Solche Grausamkeiten gegenüber wehrlosen Tieren lösen regelmäßig öffentliche Entrüstung aus und schärfen das Bewusstsein für die Verantwortung gegenüber allen Lebewesen. Tierschutzorganisationen setzen sich weiterhin für bessere Lebensbedingungen streunender Tiere und gegen deren Misshandlung ein.
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