Kälte im Präsidialamt: Mitarbeiter arbeiten bei 13 Grad.
Arbeiten in der Kälte
Nach Angaben von TSN.ua: Die Mitarbeiter des ukrainischen Präsidialamtes müssen unter schwierigen Bedingungen arbeiten. Seit dem 21. Januar 2023 ist die Heizung in den Räumlichkeiten ausgefallen. In den Büros herrschen Temperaturen von nur etwa +13 °C. Die Angestellten sind gezwungen, in warmer Kleidung zu arbeiten und nach anderen Möglichkeiten zu suchen, sich aufzuwärmen. Diese Situation verdeutlicht die schweren Folgen der russischen Angriffe auf die kritische Infrastruktur.
Die Sprecherin des Amtes, Wiktorija Strakhova, bestätigte die schwierigen Arbeitsbedingungen aufgrund der niedrigen Raumtemperaturen. Sie wies jedoch auch darauf hin, dass die Situation im Präsidialamt im Vergleich zu vielen Bewohnern der Hauptstadt noch vergleichsweise gut sei. In einigen Wohnungen in Kiew nähern sich die Temperaturen dem Gefrierpunkt, was die allgemeine Krise im Energiesystem des Landes unterstreicht.
Energiekrise verschärft die Lage
Die Situation wird durch einen weitreichenden Stromausfall verschlimmert. Mehr als 40.000 Bewohner der Stadtteile Dnipro und Desna sind weiterhin ohne Strom. Den Mitarbeitern im Präsidialamt wird zudem davon abgeraten, elektrische Heizgeräte zu verwerten, was die Arbeit zusätzlich erschwert. Die kritische Lage hält nach den massiven Beschüssen an, die zu schweren Störungen in der ukrainischen Energieinfrastruktur geführt haben.
„Die Heizsituation im Präsidialamt spiegelt die allgemeine Krise im Energiesystem der Ukraine wider, das unter Beschuss und anderen Herausforderungen leidet.“ - Wiktorija Strakhova
Die niedrigen Temperaturen in staatlichen Einrichtungen und privaten Haushalten zeigen, dass das Problem dringend gelöst werden muss. In Zeiten der Energieknappheit ist es jedoch eine immense Herausforderung, angemessene Arbeitsbedingungen für die staatlichen Stellen zu gewährleisten, die in dieser schwierigen Phase eine Schlüsselrolle bei der Führung des Landes spielen.
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