Bewerberzahlen für den NMT in der Ukraine bleiben stabil: Start der Zulassungsphase 2026.
Auftakt zum Zulassungsverfahren 2026 in der Ukraine
Nach Angaben von Novyny.live: In der Ukraine hat die diesjährige Zulassungskampagne für Studienanfänger begonnen. Trotz der anhaltend schwierigen Lage im Land ist die Anzahl der Jugendlichen, die sich für den Nationalen Mehrfachtest (NMT) angemeldet haben, im Vergleich zum Vorjahr nicht gesunken. Dies unterstreicht den anhaltenden Bildungswillen der ukrainischen Schulabgänger. Ein wichtiger Unterschied: Die Absolventen des Jahres 2026 sind von der staatlichen Abschlussprüfung befreit, was ihre Vorbereitung auf das Studium beeinflussen könnte.
Neue Prüfungsformate im Überblick
Erstmals finden die Aufnahmeprüfungen vollständig in elektronischer Form statt. Diese Neuerung im Bildungssystem soll den Bewertungsprozess vereinfachen und an moderne Anforderungen anpassen. Geprüft werden:
- die ukrainische Sprache,
- Mathematik,
- die Geschichte der Ukraine,
- sowie ein weiteres Fach nach Wahl.
Julija Hryschyna kommentierte die Situation mit den Worten: 'Die Zahl der Studienbewerber in der Ukraine nimmt trotz des Krieges nicht ab.'
Sie fügte hinzu: 'Das ist eine immer sehr wichtige Zahl, wenn wir sehen, wie viele Kinder sich für den NMT angemeldet haben. Es bedeutet, dass diese Kinder beabsichtigen, an ukrainischen Bildungseinrichtungen zu studieren.'
Allerdings gibt es auch eine vorsichtige Prognose von Bildungspolitiker Oksen Lisovyi: Er erwartet, dass die Zahl der Erstsemester in der Ukraine im Jahr 2027 deutlich zurückgehen könnte. Dies wäre auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, die den Bildungsprozess im Land beeinflussen. Insgesamt spiegelt die Zulassungskampagne 2026 die Widerstandsfähigkeit und Entschlossenheit der Jugend wider, trotz aller Herausforderungen eine akademische Ausbildung anzustreben.
Die aktuelle Kampagne stellt einen wichtigen Meilenstein für das ukrainische Bildungswesen in Zeiten des Krieges und schwieriger sozioökonomischer Umstände dar. Sie zeigt, dass die junge Generation gewillt ist, ihren Bildungsweg fortzusetzen und sich von den Widrigkeiten nicht entmutigen zu lassen. Dennoch deuten die Vorhersagen über einen möglichen Rückgang der Studienanfänger im Jahr 2027 darauf hin, dass die Situation im Land weiterhin instabil ist, was die Aufmerksamkeit von Bildungseinrichtungen und des Staates erfordert.
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