Russland hat 202 Bürger Indiens für den Krieg rekrutiert: Dutzende sind tot oder vermisst.

Russland hat 202 Bürger Indiens für den Krieg rekrutiert: Dutzende sind tot oder vermisst
Russland hat 202 Bürger Indiens für den Krieg rekrutiert: Dutzende sind tot oder vermisst

Nach Angaben von ТСН: Zwei Studenten aus Indien, der 22-jährige Ajay Godara und der 30-jährige Rakesh Kumar Maurya, die mit Studentenvisa nach Russland gekommen sind, wurden Opfer des Krieges gegen die Ukraine.

Situation an der Front

Godara berichtete in seiner Videoansprache, dass er Teil einer Gruppe von vier Soldaten war, die in Selidowe, Oblast Donetsk, kämpften.

„Wir wurden mit Raketen und Drohnen angegriffen. Einer der Neulinge starb vor meinen Augen, zwei andere flohen, und ich verlor mich. Die Mitglieder meines Teams haben mich jetzt gefunden. Ich weiß nicht, was mit mir geschehen wird. Ich habe ausgesagt, dass ich zwangsrekrutiert wurde“, erzählte er.

Reaktion der Familie

Die Familie von Rakesh, der seit dem 8. August 2025 an der Universität St. Petersburg studiert, lehnte es ab, die Situation zu kommentieren. Sein Freund, Pankaj Kumar, berichtete, dass die Familie vor fünf Tagen von seinem Tod erfahren hatte.

Allgemeine Informationen über Inder in Russland

Seit dem Beginn der umfassenden Invasion in die Ukraine hat Russland 202 Bürger Indiens für den Krieg rekrutiert.

Laut Informationen des Außenministeriums Indiens konnten 119 Bürger des Landes nach Hause zurückgebracht werden, da sie aus der russischen Armee entlassen wurden. Weitere 26 Inder sind gestorben, und sieben gelten als vermisst.

Die indische Regierung arbeitet daran, weitere 50 ihrer Bürger zurückzubringen.

Außerdem konnten die Überreste von 10 Bürgern Indiens, die in der Ukraine gestorben sind, zurückgebracht werden. Die indischen Behörden haben Russland DNA-Proben von 18 Indern übergeben, die als tot oder vermisst gelten, zur Identifizierung.

Im Oktober nahm die UA-Streitkräfte einen 22-jährigen Inder gefangen, als er zum ersten Mal zum Sturm geschickt wurde. Er wollte nicht im Gefängnis sitzen, also unterzeichnete er einen Vertrag mit der russischen Armee.

Diese Tragödie unterstreicht die schwierige Situation indischer Staatsbürger, die sich im Epizentrum des Krieges in der Ukraine befinden. Viele von ihnen waren Zwangsrekrutierungen ausgesetzt und sahen sich ernsthaften Risiken gegenüber, indem sie in den Konflikt gerieten. Die indische Regierung zeigt Bereitschaft, ihren Bürgern zu helfen, doch die Lage bleibt angespannt, und die Zahl der Toten und Vermissten bereitet den Familien und der Gesellschaft insgesamt ernsthafte Sorgen.


Lesen Sie auch

Werbung