Nachhilfe in der Ukraine wird teurer: 16 Prozent mehr – was kostet die NMT-Vorbereitung 2026?.

Nachhilfe in der Ukraine wird teurer: 16 Prozent mehr – was kostet die NMT-Vorbereitung 2026?
Nachhilfe in der Ukraine wird teurer: 16 Prozent mehr – was kostet die NMT-Vorbereitung 2026?

Preise für Nachhilfe in der Ukraine im Jahr 2026

Nach Angaben von Espreso.tv: Im Jahr 2026 liegt der durchschnittliche Stundenlohn für Nachhilfe in der Ukraine bei 374 Hrywnja. Das entspricht einem Anstieg von 16,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr 2025. Besonders teuer ist die Vorbereitung auf den Nationalen Multifachtest (NMT) in folgenden Fächern:

  • Englisch – 420 Hrywnja pro Stunde
  • Mathematik – 405 Hrywnja pro Stunde

Wer sich auf zwei Fächer vorbereitet, muss monatlich mit Kosten von über 6.600 Hrywnja rechnen. Bei einer optimalen Frequenz von zwei Unterrichtseinheiten pro Woche können die Gesamtausgaben sogar die Marke von 10.000 Hrywnja überschreiten.

Nachfrage nach Nachhilfe und regionale Unterschiede

Auch die Nachfrage nach Nachhilfelehrern steigt deutlich. So legte die Nachfrage nach Englisch-Nachhilfe um 19,6 Prozent zu, bei Mathematik waren es 14,7 Prozent und bei Ukrainisch sogar 20,8 Prozent. Ein ähnlicher Trend zeigt sich bei weiteren Fächern:

  • Geschichte der Ukraine – 19,9 Prozent
  • Biologie – 16,4 Prozent
  • Physik – 7,7 Prozent
  • Chemie – 7,9 Prozent

Die Preise für Nachhilfe variieren stark je nach Region. Die durchschnittlichen Kosten pro Stunde betragen:

  • Kiew – 395 Hrywnja
  • Lwiw – 313 Hrywnja
  • Charkiw – 297 Hrywnja

Zum Vergleich: Das Mindesteinkommen der Ukrainer liegt 2026 bei 6.658,19 Hrywnja. Diese Zahl verdeutlicht, wie wichtig erschwingliche Bildungsangebote in Zeiten wirtschaftlicher Veränderungen sind.

Die steigenden Preise für Nachhilfe und die wachsende Nachfrage unterstreichen den hohen Stellenwert von Bildung in der heutigen Gesellschaft – insbesondere im Hinblick auf die NMT-Vorbereitung.

Hintergrund dieser Entwicklung ist unter anderem der zunehmende Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt, der Schüler und ihre Eltern dazu bewegt, mehr Geld in die Bildung zu investieren. Die regionalen Preisunterschiede weisen auf sozioökonomische Ungleichgewichte hin, die staatliche Maßnahmen erfordern, um allen Bürgern einen gleichberechtigten Zugang zu hochwertiger Bildung zu ermöglichen.


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