Die Verhaftung von Maduro durch die USA: Wie das Scheitern Russlands den Mythos einer multipolaren Welt entlarvt.
Nach Angaben von ТСН: Die US-Operation zur Verhaftung des venezolanischen Diktators Nicolás Maduro hat die Verwundbarkeit der sogenannten 'multipolaren Welt' demonstriert, die vom Kreml aktiv gefördert wird. Die Aktionen des US-Präsidenten Donald Trump zeigen, dass die anti-westlichen Allianzen, auf die sich Wladimir Putin stützt, nicht in der Lage sind, ihren Verbündeten echte Unterstützung zu bieten.
Analysten weisen darauf hin, dass Moskau sich wieder einmal als unzuverlässiger Partner in kritischen Momenten herausgestellt hat. Ähnliche Situationen gab es bereits in Berg-Karabach, Syrien und im Iran, wo Russland faktisch nicht intervenierte oder nicht in der Lage war, dies zu tun. Vor diesem Hintergrund erscheinen die Aktionen Trumps entschlossener und effektiver im Vergleich zu den Versuchen des Kremls, seine Stärke zu demonstrieren.
Die Schwäche Russlands als geopolitischer Akteur
Der Politologe und ehemalige Kreml-Sprecher Abbas Gallyamov glaubt, dass Putin sich in einer ungünstigen Lage befindet: Was der russische Führer in der Ukraine versprochen hat, haben die USA in Venezuela in kurzer Zeit realisiert. Seiner Meinung nach ist dies ein ernsthafter Schlag für den Ruf Russlands als geopolitischen Akteur.
Selbst unter den russischen Ultranationalisten gibt es die Meinung, dass Moskau 'das Gesicht verloren hat'. Der ehemalige FSB-Offizier Igor Girkin stellte fest, dass ein weiteres Land, das auf die Unterstützung Russlands gehofft hatte, ohne Hilfe geblieben ist.
Der Verlust des Einflusses des Kremls
Russland hat über Jahre hinweg das Bild des Hauptgegners des Westens und des Verteidigers autoritärer Regime geprägt. Doch der Krieg in der Ukraine hat die Grenzen seiner Möglichkeiten aufgezeigt. Der Kreml war nicht in der Lage, die Niederlagen seiner Verbündeten in Karabach, den Sturz des Regimes von Baschar al-Assad und militärische Schläge gegen den Iran zu verhindern. Jetzt hat sich auch Venezuela zu dieser Liste hinzugefügt.
Trotz scharfer Erklärungen zu 'Verletzungen der Souveränität' hat sich Moskau faktisch auf Worte beschränkt. In den russischen Medien werden immer häufiger offene Angriffe auf die USA laut, die, so die Meinung der Propagandisten, Maßnahmen treffen können, zu denen Russland nicht in der Lage ist.
Die Situation in der internationalen Politik
Experten weisen auf die Ironie der Situation hin: Die Welt, in der 'Macht wichtiger ist als Recht', wollte Putin selbst schaffen, und nun demonstrieren gerade die USA, wie die neuen Regeln funktionieren, während der Kreml in der Rolle des Zuschauers bleibt.
Das US-Außenministerium hat die westliche Hemisphäre zur ausschließlichen Einflusszone Washingtons erklärt und Gegner gewarnt, dass die Schaffung militärischer Stützpunkte in dieser Region inakzeptabel sei. Trump charakterisierte diese Strategie als 'Doktrin Donro', die eine radikale Erneuerung der historischen Monroe-Doktrin darstellt. Im Lichte des Prozesses gegen Maduro in New York betonten amerikanische Politiker, dass die Dominanz der USA in der Region unerschütterlich geworden sei und alle Versuche von Konkurrenten, sich in die Angelegenheiten der Hemisphäre einzumischen, hart unterbunden werden würden.
Somit zeigt die Situation in der internationalen Politik, dass die USA aktiv ihre Positionen in der lateinamerikanischen Region stärken und den Einfluss Russlands verringern. Diese Ereignisse, insbesondere die Verhaftung von Maduro, könnten zu einem Wendepunkt in den geopolitischen Beziehungen zwischen den Staaten werden und neue, härtere Spielregeln aufstellen.
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