Ukrainisches Parlament beschließt hohe Entschädigung für Hinterbliebene von Einsatzkräften.
Gesetzentwurf Nr. 13418: Besseres Risikomanagement bei Überschwemmungen
Nach Angaben von Novyny.live: Das ukrainische Parlament, die Werchowna Rada, hat am 24. Februar ein Gesetz verabschiedet, das die Zusammenarbeit mit dem EU-Katastrophenschutzmechanismus regelt und zugleich eine hohe finanzielle Unterstützung für Angehörige vorsieht. Der Gesetzentwurf Nr. 13418 sieht im Todesfall eines Angehörigen des Staatlichen Notfalldienstes (DSNS) eine einmalige Zahlung von bis zu 15 Millionen Hrywnja vor. Diese Regelung ist Teil einer umfassenderen Strategie, um die Sicherheit der Bürger in Krisenzeiten zu gewährleisten.
Ein entscheidender Punkt: Die Auszahlung dieser Entschädigung erfolgt ausschließlich während des Kriegsrechts. Das Gesetz schreibt zudem verbindliche Verfahren zur Gefahrenbewertung vor, um Risiken systematisch zu erfassen. Dazu gehören:
- die Erstellung detaillierter Risikokarten;
- die Entwicklung von Risikomanagementplänen für das gesamte Staatsgebiet.
Ein Schritt zu mehr Resilienz im Bevölkerungsschutz
Das Gesetz markiert einen wichtigen Fortschritt für den ukrainischen Zivilschutz und die Vorbereitung auf Naturkatastrophen. Die vertiefte Kooperation mit der EU im Bereich des Katastrophenschutzes bietet zusätzliche Kapazitäten, um Überschwemmungsrisiken vorzubeugen und im Ernstfall schnell zu reagieren. Diese Maßnahmen sind besonders vor dem Hintergrund der aktuellen Kriegssituation von großer Bedeutung, da sie die Widerstandsfähigkeit der kritischen Infrastruktur stärken.
Die Verabschiedung dieses Gesetzes unterstreicht die Bemühungen der Ukraine, ihren Bevölkerungsschutz auch unter den extremen Bedingungen des Krieges zu verbessern und auszubauen.
Die Integration in europäische Mechanismen spiegelt zudem das Streben des Landes nach europäischer Annäherung und vertiefter sicherheitspolitischer Zusammenarbeit wider. Diese Schritte können die nationale Krisenvorsorge deutlich verbessern und den Schutz der Bürger in Notsituationen erhöhen.
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