Ukrainisches Parlament beschließt Gehaltsreform für außerschulische Pädagogen.
Gesetzentwurf Nr. 14323 angenommen
Nach Angaben von Novyny.live: Mit einer Mehrheit von 292 Abgeordneten hat die Werchowna Rada am 24. Februar das Gesetz Nr. 14323 verabschiedet. Es regelt die Bezahlung von Beschäftigten im Bereich der außerschulischen Bildung neu. Diese Reform ist von besonderer Tragweite, da über 98% der entsprechenden Einrichtungen aus kommunalen Haushalten finanziert werden. Die Entscheidung betrifft somit direkt die finanzielle Situation Tausender Pädagogen.
Neue Gehaltsstrukturen und Erhöhungen beschlossen
Gemäß der Kabinettsverordnung Nr. 1298 werden die pädagogischen Fachkräfte nun den Tarifgruppen 9 bis 12 zugeordnet. Die daraus resultierenden Grundgehälter bewegen sich zwischen 5.527 und 6.773 Hrywnja. Zwei signifikante Erhöhungen sind bereits festgelegt: Zum 26. Dezember 2025 steigen die Gehälter um 40%. Ein weiteres Plus von 30% folgt dann ab dem 1. Januar 2026. Diese Schritte zielen darauf ab, die Arbeitsbedingungen und die finanzielle Sicherheit der Lehrkräfte in Musikschulen, Jugendclubs und ähnlichen Einrichtungen spürbar zu verbessern.
Die Finanzierung der Gehälter verbleibt in der Verantwortung der Kommunen, was die Stabilität der Zahlungen gewährleisten soll. Parallel dazu liegt ein weiterer Gesetzentwurf vor, der eine Aufstockung des allgemeinen Fonds um 20 Milliarden Hrywnja vorsieht. Dies könnte die Haushalte der Bildungseinrichtungen zusätzlich entlasten. Die Verabschiedung des Gesetzes Nr. 14323 markiert somit einen wichtigen Wendepunkt für die außerschulische Bildung in der Ukraine.
Die Annahme des Gesetzentwurfs Nr. 14323 ist ein entscheidender Schritt zur Aufwertung des sozialen Status und zur finanziellen Absicherung der Beschäftigten in der außerschulischen Bildung.
Die für die kommenden Jahre geplanten Gehaltssteigerungen sollen nicht nur die Attraktivität des Berufs erhöhen, sondern sich letztlich auch positiv auf die Qualität des Bildungsangebots auswirken. Da die Last der Finanzierung bei den lokalen Haushalten liegt, ist eine zuverlässige Mittelbereitstellung für den Erfolg dieser Reform unerlässlich.
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