Wissenschaftler haben einen Weg gefunden, Nahrung und Elektrizität auf einem Feld anzubauen: Details.

Wissenschaftler haben einen Weg gefunden, Nahrung und Elektrizität auf einem Feld anzubauen: Details
Wissenschaftler haben einen Weg gefunden, Nahrung und Elektrizität auf einem Feld anzubauen: Details

Forschung zur Agrarphotovoltaik in Dänemark

Nach Angaben von inkorr.com: Wissenschaftler der Universität Aarhus in Dänemark haben erfolgreich eine Pilotanlage getestet, die es ermöglicht, gleichzeitig landwirtschaftliche Kulturen anzubauen und Elektrizität auf einem Feld zu produzieren. In diesem System werden vertikal angeordnete beidseitige Solarpanels verwendet, die als 'Solarmauern' bezeichnet werden.

Den Ergebnissen des Experiments zufolge unterscheidet sich die Ernte auf dem Feld zwischen den Solarpanels kaum von einem Freifeld. Gleichzeitig wird Elektrizität zu Zeiten des Höchstbedarfs erzeugt, was das System wirtschaftlich attraktiv für das Netz macht.

Vorteile des Systems

Die vertikale Anordnung der Panels ermöglicht es, bis zu 26 % an Land und Material zu sparen, hat einen niedrigen CO2-Fußabdruck und hält effektiv den Windlasten stand. Neben technischen Verbesserungen ist dieses System ästhetisch ansprechend und fügt sich hervorragend in die Umgebung ein.

Die Schaffung solcher Systeme könnte die Entwicklung der Agrarphotovoltaik und die Integration solarer Energienutzung ohne Verluste für landwirtschaftliche Flächen anregen.

Schlussfolgerungen der Wissenschaftler

Die von dänischen Wissenschaftlern durchgeführte Forschung hat gezeigt, dass die vertikale Anordnung von Solarpanels ein erfolgreicher Weg ist, den Anbau von Agrarkulturen mit der Produktion von Elektrizität zu kombinieren, was sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Vorteile bietet.

Somit könnte die Agrarphotovoltaik ein wichtiger Bestandteil des Aufbaus einer nachhaltigen Landwirtschaft werden. Angesichts der Möglichkeiten, Technologien wie 'Solarmauern' zu nutzen, könnten Länder nicht nur die landwirtschaftliche Nutzung optimieren, sondern auch ihren CO2-Fußabdruck erheblich reduzieren.


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